Chaos – Selbstliebe

Es ist nicht einfach das Chaos im Kopf zu akzeptieren. Ich bin jederzeit mit meiner Außenwelt konfrontiert. Mit meiner Gedankenwelt im Inneren konfrontiert.

Für mich eine Balance zu finden ist schon schwer genug. Wie kann ich das für andere schaffen?

Differenzieren ist das Zauberwort. Ich kann eindeutig ausmachen, was meine Außenwelt von mir möchte. Wie ich reagieren könnte, wie ich es letztendlich tue. Ich kann reagieren und ein Ergebnis erzeugen, welches in dieser Situation annehmbar ist. Für mich. Es ist mein Ergebnis.

Dies sollte gleichermaßen für mein Inneres gelten. Tut es aber nicht. Im Inneren herrscht oft Chaos. Aber kann ich dieses Chaos nicht als das annehmen was es ist? Mein Chaos. Meine Gedanken, meine Emotionen. Es ist ein Teil der mich ausmacht. Zu akzeptieren, dass es so ist, ist Selbstliebe. Nicht ein Mantra welches ich mir immer wieder vorsage, sondern das Handeln, das willentliche Handeln und die Akzeptanz meines Chaos.

Wenn ich diesen Schritt gegangen bin, kann ich auch für andere Balance schaffen. Zumindest kann ich Balance ausstrahlen und den Weg mit anderen gemeinsam gehen. Niemand ist wie ich und ich bin nicht wie andere. Ich kann nur die richtigen Fragen stellen, um einen neuen Weg aufzuzeigen. Ich kann mich bereit erklären zu zeigen, wie jeder sein Chaos akzeptieren kann. Das was dazu nötig ist, ist Ruhe und Motivation. Intrinsische Motivation, der eigene Wille selber an sich zu arbeiten.

Sein Chaos zu akzeptieren ist nicht Stagnation, es ist Fortschritt. Inne halten und auf sich zu schauen ist nicht depressiv sondern sinnvoll. Zu verharren, um den Mut zu finden weiter zu machen ist Fortschritt. Wie klein die Schritte auch sein mögen und ob es zwei vor und einer zurück ist, ist Bewegung. Das Leben ist doch wie ein Tanz. Es geht auch häufig im Kreis und vor und zurück. Aber es ist vor allem nicht alleine zu bewältigen. Keiner muss sein Chaos alleine lieben lernen. Ein „Tanzpartner“ kann unterstützen und ein Gewinn sein. Die Balance ist mit einem „Tanzpartner“ auch einfacher zu halten.

Chaos akzeptieren heißt Selbstliebe und jemanden zu Fragen, der einem beim Balancieren erst noch vorsichtig hält, ist der richtige Weg.

die große Schublade

Im Kopf habe ich mehrere Schubladen. Immer, wenn ich etwas erlebt habe, wird es in eine Schublade sortiert. Dies gilt für so ziemlich alles in meinem Leben. Bei euch auch?

Manche sind schon uralt, andere werden täglich geöffnet und wieder geschlossen. Es gibt auch welche, die sind schon sehr lange zu und sollen es eigentlich auch bleiben.

Nur eine dumpfe Erinnerung, wie ein dichter Nebel steigt in meinem Kopf auf und ein merkwürdiges Gefühl macht sich breit. Das ist dann der Hinweis für mich, dass die Schublade sich öffnen möchte. Dies möchte ich natürlich verhindern und sorge dafür, dass sie geschlossen bleibt.

Je älter ich werde, je mehr Schubladen habe ich im Kopf. Viel erlebt und viel wegsortiert.

Das tut jeder für sich selbst. Es gibt eben nur meine Schubladen, meine Wahrnehmungen und meine Erinnerungen.

Und nein, nur weil man viele Schubladen hat, muss man nicht unbedingt voreilig Neues da hineinstopfen. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.

Es ist aber einfacher Negatives in eine Schublade zu stopfen als Positives. Ich gehe mal nicht näher darauf ein, warum dies so ist. Das kann sich sicherlich jeder schon selber herleiten. 😉

Aber alle diese Schubladen stehen nun im Kopf herum und verstellen vielleicht auch mal den Weg. Irgendwann ist der Kopf auch mal voll und es passt vielleicht nichts mehr hinein.

Warum also keine große, gemeinsame Schublade aufmachen. Man sagt ja, halbes Leid ist geteiltes Leid. Aber das geht natürlich auch mit positiven Sachen. Freude teilen sollte vorrangig das Ziel sein. Das passt doch alles in so eine große Schublade. Vielleicht sollte man die kleinen Schubladen doch noch mal aufmachen und neu sortiert in die große Schublade packen.

Damit lebt es sich vielleicht einfacher. Außerdem ist so eine große Schublade auch viel praktischer, es passt viel mehr rein.

Wenn der Partner oder die Kinder oder der beste Freund dieselbe große Schublade haben, wird sie auch nie zu voll und quillt über. Jeder kann darauf zurückgreifen und sich die Erinnerungen noch mal ansehen.

Ich versuche es mal mit der großen Schublade. Ist neu für mich, aber ich möchte das Neue auch mal ausprobieren und mich dem nicht verschließen.

Ich finde den Gedanken schön zusammen mit einem Menschen dieselbe Schublade zu haben. Grundehrlich und unkompliziert. Keine Geheimnisse, nur geteilte Erinnerungen, Meinungen und Wahrnehmungen. Zusammen die Schublade zu packen und wiede zu entpacken.

Neue Wege müssen keine Angst machen und neue Dinge auszuprobieren gehören zum Leben dazu.

Das ist schon mal eine Sache die in der neuen, großen Schublade liegt.

Ich wünsche mir…

Nachdem einige Zeit ins Land gegangen ist bleibt nach dieser Zwangspause nur eins übrig, Wünsche äußern.

Nachdem man sich darauf besinnen durfte was einem wirklich wichtig ist in so einer globalen Krise wird es jetzt Zeit sich für die Zukunft etwas zu wünschen.

Was wäre das bei dir?

Bei mir sind es gar nicht mal so wenig Sachen. Aber alle gleichermaßen wichtig.

Ich wünsche mir…

…Gefühle zu sortieren..

…einen klaren Strich ziehen zu können…

….eine gute Mutter zu sein…

….einen guten Job zu machen….

….gesund zu sein….

und vor allem wieder glücklich zu sein!

Das wünsche sicherlich nicht nur ich mir. Das wünscht sich vielleicht die eine oder andere Frau ebenfalls. Sollte doch machbar sein, oder? Es kann doch nicht so schwer sein, dass alles hinzubekommen. Andere schaffen das doch auch.

Und was das eigentlich Tolle daran ist, ich brauche niemanden dazu. Das kann ich alles ganz allein. Ich kann mich entscheiden glücklich zu sein. Ich kann mich entscheiden meinen Job so gut zu machen wie irgend möglich. Ich kann eine gute Mutter sein, wahrscheinlich bin ich das schon.

Naja und das mit dem gesund sein, kommt spätestens dann, wenn ich glücklich bin. Alles eine Frage der Einstellung. Mit genügend Zeit werden wir das alle  hinbekommen.

Da ist es, das Zeit-Thema. Da war doch was?! Ich als „nicht geduldiger“ Mensch bringe Zeit einfach nicht auf meine Seite. Wieso nicht? Zeit ist doch relativ! Wieder eine Frage der Einstellung. Punkt.

Hier ein paar nette Zitate zur Zeit:

„Zeit heilt alle Wunden.“

„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“

„Es gibt eine Zeit für die Arbeit. Und es gibt eine Zeit für die Liebe. Mehr Zeit hat man nicht.“

„Die Jugend wäre eine schönere Zeit, wenn sie erst später im Leben käme.“

„Zeitverschwendung ist die leichteste aller Verschwendungen.“

Genug Zitate. Hilft ja alles nichts. Wir sind nur einmal hier und haben nur ein Leben. Was wir daraus machen ist völlig uns überlassen. Zeit hin oder her. Nur ein Leben.

Hier meine These zum Thema Wünschen und Zeit:

Passen all meine Wünsche auch in „meine“ Zeit?

Wieviel Zeit habe ich überhaupt? Das weiß ja keiner. Es ist quasi eine Überraschung. Ich liebe Überraschungen! Also, weil der Ausgang ungewiss und Zeit schon mal nicht die Konstante in dieser Rechnung ist, muss ich wohl oder übel näher auf meine Wünsche eingehen.

Das bekomme ich hin und du auch! Wunschlisten schreiben gehört eh zu meinen liebsten Zeitverschwendungen.

Also Wünsche und Einstellungen sind die Punkte auf die ich meine Aufmerksam lenken sollte und Zeit ist etwas, was ich nicht beeinflussen kann. Zeit ist einfach da und keiner weiß wie lange. Also Zeit sollte keine so große Rolle spielen.

Vielleicht machst du mit und schreibst mit mir zusammen eine Wunschliste? Frei raus, einfach mal aufschreiben  was dir in den Sinn kommt. Ich habe meine Punkte oben schon mal notiert. Da kommen sicherlich noch mehr dazu. Ich kenne mich ja. 😉

Ich freue mich richtig darauf meine Wunschliste anzufangen. Also worauf warten? Zeit ist da.

 

 

 

 

 

 

Den Kopf frei bekommen

Dieses Jahr stand ein langgehegter Wunsch ganz oben auf meiner Todoliste.

Schottland.

Wandern und Loch Ness besuchen.
Gesagt. Getan.
Ich kann es nur damit beschreiben, dass es bewusstseinsverändernd war.
Ich habe viel gelesen und natürlich Bilder gesehen. Auf der Insel war ich auch schon, aber abseits von Trubel eben noch nie.

In Edinburgh bin ich gelandet, dann nach Inverness mit dem Zug. Von dort war der erste Tagesmarsch geplant.

Um 7 Uhr ging es los. Durch den Ort Inverness entlang eines Kanals, der direkt in den Loch Ness führte.
Nur mal so erwähnt, der Bus brauchte von Inverness zum Loch Ness nur 20 Minuten.

Ich habe über 5 Stunden gebraucht zu Fuß.

Also die erste Stunde ging es nur bergauf. Das war irgendwie nicht das, was ich erwartet habe. Ich meine, ich kann keine Höhenangaben wirklich gut einschätzen. Ist ein Frauending vermute ich.

Also schwitzend und schnaufend den ollen Berg hoch. Schottland ist sehr bergig, nicht alle sind sehr hoch, aber mit Gepäck und anderer Erwartung eben doch ein klein wenig anstrengend.

Es regnete immer so eben weg, der schottische Sommer eben.

Zum Glück war der Weg gut ausgeschildert und die Schuhe haben dem Regen stand gehalten.

Ich habe keinen Redbull mehr getrunken, nachdem die drei vor der Null stand. Aber an dem Tag hatte ich einen dabei. Leicht zögerlich, weil Angst vor Herzattacken trank ich diesen. Wohl gemerkt nach der ersten Stunde s schon.

Der Blick beim Trinken war atemberaubend. Alles war grün und roch nach frischem Regen.

Es ging durch ein ausgedehntes Waldstück. Mein Regencape ruschelte lustig vor sich hin und bei diesem sonoren Geräusch versank ich in meinen Gedanken.

Mein Rucksack schnürte mir die linke Schulter ab. Das tat weh, sogar sehr. Egal. Weiter.

Dann habe ich meine Ader für Farne und Moos entdeckt. Viele Fotos später, waren immer noch genügend Farne und Moose da.

Der Rucksack tat immer noch weh. Ich wusste schon gar nicht mehr wie ich ihn noch aufsetzen sollte?!

Das war aber nicht das größte Problem. Das war der Drang in die Büsche zu müssen und nicht zu wissen, wie viele Wanderer noch den Weg gingen. Schließlich habe ich ein Zelt im Wald gesehen und keine Ahnung gehabt, ob da jemand drin war, oder der eben auch in den Büschen hockte. Also nach ca. einer Stunde aushalten, ging es nicht mehr. Es regnete noch. Alles war nass, dann war das Hinhocken in die nassen Büsche auch kein Thema mehr. Erledigt.

Ich war ein wenig stolz auf mich, dass ich weder hingefallen bin, noch das ich mehr nass gemacht hätte, als es eh schon war. Aber es ist kein schönes Gefühl, die nasse Hose über die nassen Beine zu ziehen und zu wissen, dass man vor abends auf gar keinen Fall mehr trocken wird.

Der Rucksack war kein Thema mehr, als ich merkte, dass mein Knie zicken machte.

Ich wollt es ignorieren, aber es ging nicht. Da wusste ich noch nicht, dass die letzte Stunde des Marsches nur bergab ging und zwar bei 35% Gefälle.

Die Schmerzen beim Wandern begleiteten mich also stetig. Der Regen war mir mittlerweile egal geworden. Hunger und Durst waren auf einmal nicht mehr wichtig.

Gehen war wichtig. Ankommen. Nicht umknicken.

Mit dem Schmerz ging ich also einige Stunden. Bis ich zu einer Lichtung kam. Aus dem Augenwinkel sah ich ein Reh. Es stand so dicht, dass ich alle Details erkennen konnte. Es ging eine Weile mit mir. Was für ein Gefühl. Mit der Natur alleine zu sein.

Nur war ich nicht alleine. Zwei Meter hinter mir, ging das Pubertier, was in groben Abständen rumgrummelte.

Zwei Meter vor mir der Mann mit Karte und Navi.

Was soll ich sagen. Kopf frei bekommen geht anders.

Schön wars trotzdem, ich würde es immer wieder machen. Vielleicht wirklich mal alleine.

Ich will das nicht

Es gibt Momente, da sträubt sich der ganze Körper gegen etwas. Er lehnt sich auf. Mit jeder einzelnen Faser merkt man, dass man das nicht will. Egal was.

Reden. Jemandem zuhören. Besuchen. Lernen. Prüfungen. Reisen. Konflikte. Neue Bekanntschaften.

Nichts ist so deutlich, wie das Aufstellen von Nackenhaaren. Kalter Schweiß auf der Stirn. Schnelles Atmen. Magenkrämpfe.

Bei mir ist es manchmal der Besuch bei den Schwiegereltern oder allgemein der Verwandtschaft.

Manchmal aber auch der Besuch beim Arzt oder aber das Lesen einer Mail oder das zufällige Treffen von speziellen Personen auf der Strasse.

Warum zum Teufel hören wir nicht auf unseren Körper und zwingen uns durch solche Situationen durch?

Warum tun wir nicht mehr Dinge, die wir lieben? Es geht nicht um Komfortzonen, es geht um Schmerzen, die wir empfinden, wenn wir etwas tun, was wir nicht wollen. Ich rede auch nicht unbedingt von körperlichen Schmerzen und den damit verbunden Grausamkeiten.

Seelischer Schmerz. Der schwer zu verdauen ist.

Weil man schon hundert Mal enttäuscht wurde oder aber schon so oft gesehen hat, wie andere verletzt wurden.

Das Schmerzgedächtnis wird in manchen Fällen einfach überlagert, wir können uns nicht mehr erinnern. Und machen dann immer wieder dieselbe Erfahrung.

Ich frage mich zum Beispiel oft, war es vor Jahren auch schon so? Konnte ich damit besser umgehen? Und warum wird es jetzt zu viel?

Ich werde älter und vielleicht auch weiser. Ich kann mir meine Schmerzen aussuchen. Das ist mein Recht. Und es gibt Sachen, die mich nicht mehr glücklich machen. Ich möchte mehr tun von dem was ich liebe und nicht mehr etwas anderen zur Liebe tun.

Wenn man den Unterschied verstanden hat, dann kann einen auch nicht mehr der Blick der Schwiegermutter treffen.

😉

 

 

 

Mindset Shift – neuer Begriff, altes Problem

Dieser Artikel wurde im Online Magazin psylife veröffentlicht. Jetzt könnt ihr ihn hier nochmal bewundern.

Das neue Jahr hat begonnen und liegt mit all seinen Möglichkeiten vor dir. Gerade jetzt zum Jahreswechsel fragst du dich vielleicht, ob du alles richtig gemacht hast, ob es das schon war oder ob da noch was kommt.

Zum Beispiel:

Wie kannst du noch mehr Menschen helfen?

Sollst du ein Buch schreiben?

Sollst du einen Blog veröffentlichen?

Musst du immer so lange arbeiten?

Musst du immer erreichbar sein?

Nach einem langen Arbeitstag, fehlt oft der Elan, solche essenzielle Fragen zu beantworten. Wir stecken im Hamsterrad des Alltags fest. Hemmungen lähmen und schüren Ängste. Ich kenne das. Manchmal habe ich nur meine Wortwahl hinterfragt oder gezweifelt, ob Lösung B nicht doch besser gewesen wäre.

Mindset Shift –  heißt umdenken und eingefahrene Sichtweisen ändern. In fünf Schritten erkläre ich dir, wie du einen kleinen oder großen Blick aus dem Hamsterrad werfen und im neuen Jahr vom Fragen zum Tun kommen kannst.

 

Erster Schritt – die richtigen Fragen stellen

Liebst du das was du tust?

Welche Möglichkeiten hast du noch?

Diese Fragen können ganz am Anfang deiner Liste stehen. Dir fallen sicherlich noch andere Fragen ein. Wichtig ist, das Thema benennen. GIB DEM KIND EINEN NAMEN. Fokussiere dich auf die quälendste Frage in deinem Kopf, in deinem Herzen. Welche Frage möchtest du im neuen Jahr angehen?

Zweiter Schritt – lasse dein Mindset, deine Ideen wachsen

Wie kannst du es besser machen?

Wo kannst du noch mehr Informationen finden, um deinem Ziel näher zu kommen?

Wen kannst du fragen?

Mein absolutes Lieblingsinstrument ist das Brainstormen mit Gleichgesinnten z.B. in einer Intervisionsgruppe, mit Kollegen oder Freunden. Keine Scheu. Sie sind deine Vertrauten und sollten alle Fragen, die du hast, auch wahrheitsgemäß beantworten.

Das reicht dir noch nicht? Gut. Dann suche dir eine Plattform mit fremden Gleichgesinnten. Eine Meetup-Gruppe ist über Social Media schnell gegründet. Dort kann man seine Fragen ungeniert stellen – auch solche, die du dich sonst nicht traust zu stellen. Du wirst ganz sicher neue Ideen und neue Energie aus diesen Treffen ziehen. Deine Fragen werden beantwortet und du hast neues Material, um den nächsten Schritt zu gehen.

Dritter Schritt – dein Ziel definieren

Welches Ziel definierst du für dich?

Was ist dein Plan?

Wie kannst du ihn umsetzen?

Mache dir Notizen und erstelle vielleicht sogar eine Mindmap, um einfach abzuspeichern, was passt und was nicht, was du dir vornimmst und was deine Schritte sind. Ich persönlich schwärme immer wieder von Pro- und Kontra Listen. Sie sind schnell gemacht. Sie sind der Vorläufer von den Mindmaps und helfen dabei herauszufinden, welches Ziel ganz oben stehen sollte. Visualisiere dein Ziel.

Ich kann dir schon gratulieren, wenn du bis hierher gekommen bist, dann hast du sehr viel erreicht. Nur Mut. Mach weiter so.

Deine Fragen sind beantwortet? Die wichtigsten Punkte sind aufgelistet und der Plan steht? Dann ist der theoretische Teil hiermit erledigt und du bist bereit in die Testphase, Schritt vier, einzutreten.

Vierter Schritt – Feedback einholen, die Betatestphase

Was benötigst du noch, um deine Ziele zu erreichen?

Wie kannst du deinen Plan umsetzen?

Du hast deine Kollegen oder Freunde eingeweiht oder nette Kontakte in der Meetup-Gruppe aufgetan? Jetzt ist der richtige Moment, um diese Kontakte nach Feedback zu fragen. Deine Gruppe oder deine Kollegen helfen dir bei der Erprobung deines aufgestellten Plans. Die Betatestphase ist enorm wichtig, um kleine Stolpersteine vorab zu erkennen und gleich auszubessern. Außerdem wird dir das Lob deiner Freunde den nötigen Aufschwung für den letzten Schritt geben. Und weil du unbedingt zu einer Lösung kommen willst und wie auf heißen Kohlen das Ergebnis herbeisehnst, bist du bei Schritt fünf angekommen.

Fünfter Schritt – komme ins TUN

Was hält mich jetzt noch ab?

Ich beantworte dir die Frage gerne: Nichts hält dich ab, nur du selbst. Komme ins Tun. Halte dich nicht ab. Mache Fehler und lerne daraus.
Einfacher gesagt als getan? Nein. Es ist so einfach wie es sich anhört.
Es gibt kein Geheimnis. Ich kann dir versprechen, du wirst die Lösung finden, wenn du deine Gedanken teilst, deine Ideen umsetzt und vielleicht auch mal scheiterst. Du kannst nicht wissen, ob alles funktioniert, nur wenn du es im Kopf durchspielst. Sollte dein erster Plan nicht funktionieren, kannst du jederzeit eine Zwischenschleife einbauen: noch mal dein Ziel hinterfragen, am Plan schrauben oder neues Feedback einholen. Es gibt hunderte Bücher über das Thema „Umdenken“, Podcasts und Foren. Aber nur du hast den Schlüssel für dein persönliches Ziel. Alle Fragen können mit diesen fünf kleinen Schritten beantwortet werden.

Der Mindset-Shift ist eine Denkweise, die du üben kannst und die mit jedem Mal, mit jeder Frage etwas leichter wird. Sie kann dir helfen, den Alltagstrott zu hinterfragen und neue Möglichkeiten zu schaffen, Blockaden im Kopf auszuschalten und neue Perspektiven aufzuzeigen. Das fühlt sich frei an. Wenn ich die Tage auf der Couch ausklingen lasse, dann spüre ich diesem Gefühl nach. Du kannst das auch, mit Mut und Enthusiasmus.

Erwartungen

Und so etwas wie Hoffnung.

Schon sehr eigenartig wie voreingenommen ich bin, wenn ich Erwartungen habe. Es gibt zweierlei Problematiken dabei.

Entweder ich stelle es mir genauestens vor und ich setze es genauso um und frage mich dann, ob es nicht besser hätte laufen können, oder ich stelle mir etwas vor und bin bitter enttäuscht, wenn es dann nicht mal ansatzweise klappt.

Die Wahrnehmung spielt dabei eine erhebliche Rolle. Selbst ich, die wirklich sehr empathisch ist, kann sich da schon mal vertun.

Wie kommt das? Habe ich ich nicht genau auf die Signale geachtet, die Wortwahl durchdacht, gezielt recherchiert?

Doch, und da sind dann auf einmal die Erwartungen. Wenn ich einen Apfel erwarte und einen Birne bekomme, bin ich enttäuscht. Bin ich dann nicht flexibel genug, um mich auf die Birne einzustellen, dann ist sogar die Hoffnung auf einen gesunden Snack dahin.

Ich finde, das Birnen-Äpfel-Beispiel ist sehr anschaulich. Es lässt sich auf jede erdenkliche Situation anwenden.

Ich erwarte ein “Wow“ und bekomme ein “Das war nett“. Ich hab die Präsentation fertig und der Termin wird abgesagt. Ich könnte die Liste mit den Beispielen endlos fortführen. Fakt ist, dass Erwartungen gut sowie schlecht sein können und nur ich selbst entscheiden kann, wie ich es werte.

Wahrnehmung und Hoffnung spielen leider auch eine Rolle in dieser “ménage à troi“.

Die Mischung aus Erwartung, Wahrnehmung und Hoffnung macht’s. Aber nur weil es Risiken birgt, höre ich nicht auf zu hoffen oder stelle meine Erwartungen hinten an. Nein, ich ertrage den Schmerz, wenn er denn da ist, und überlege was genau ich daraus lernen kann. Geschehen ist geschehen.

Ich übe fleissig an meiner Flexibilität und gebe die Hoffnung nicht auf, sagt man doch so schön.

Heisst im Klartext. Erfahrungen sammeln. Einige Zeit warten und die Situation bewerten. Mit der Vergangenheit abgleichen und neue Schlüsse ziehen. So kann man aus der Vergangenheit lernen. Durch eine neutrale Betrachtung nach einiger Zeit, gibt es auch kein enormes Gefühlschaos. Ich empfehle ein Tagebuch. Ganz klassisch. Den Gedanken Raum geben.

Es gibt Studien, die belegen, dass Menschen, die häufig schlechte Erfahrungen gemacht haben, mit schlechten Nachrichten positiver umgehen. Zumindest so lange, wie diese Menschen mental stabil sind.

Ich habe schon ziemlich hohe Erwartungen an mich. Dann ist es auch nicht so schlimm, wenn ich mich enttäusche, ich habe ja noch Hoffnung. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Glaskugel

Meine Glaskugel hab ich vergessen. Sonst könnte ich natürlich genauestens sagen, was mich morgen erwartet.

Nach Urlaub und Feiertagen, nach Familien und Freunden, Geschenke geben und bekommen, Völlerei und Komasaufen, endlich wieder arbeiten.

Wie das letzte Jahr endete, beginnt das Neue. Vorfreude und ein kribbeln im Bauch.

Zwischen Erwartungen und Wünschen, hoffe ich einfach nur das richtige Outfit für den Arbeitstag zu finden. Nicht all zu müde auszusehen und nicht gleich mega angepisst zu sein – kurz nach 9.

Ach ja und Kaffee, ich brauche gleich einen guten Kaffee. Dann wird’s eigentlich schon gehen.

So motiviert war ich selten. Aber die Aufgaben, die auf mich warten, spornen mich an. Emotionen, die bislang verkümmerten, kommen wieder ans Tageslicht. Eine gewisse Leichtigkeit hat eingesetzt. Vielleicht bin ich aber doch alt und weise geworden. Nein, dass wird es nicht sein.

Und immer wieder frage ich mich, was noch fehlt zum absoluten Glück.

Tatsächlich nicht mehr viel. Ich kann das alles erarbeiten und bin meines eigenen Glückes Schmied.

Ich bin der Anfang, ich bringe es weiter, ich suche mir Unterstützung und ich setze es um.

Allerdings ist da noch das mit der Komfortzone. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

 

 

 

Das letzte Mal

….für dieses Jahr, schreibe ich einige Zeilen. Ich habe den Kopf voll.

Viel zu organisieren. Der Entwicklung Raum geben. Im nächsten Jahr starte ich mit einem Artikel in der Psylife.

Gleich am 1.1. gegen mittag erscheint der Artikel. Das Thema ist Mindset Shift. Mehr verrate ich aber nicht. Lest selbst.

Das Jahr startet ebenfalls mit neuen Aufgaben. Genauso mag ich das. Stagnation ist des Fortschritts Tod.

Das Layout vom Blog wird geändert. Neue Kontakte aufgetan. Mein Netzwerk hat sich vergrößert und im Sommer 2019 wartet ebenfalls eine Neuerung auf mich. Aber dazu später mehr.

Ab Februar bin ich endlich “in Farbe“ zu sehen, ich gebe Workshops an der VHS in meinem Heimatort. Ich freue mich so sehr auf diese Workshops. Ich kann es kaum abwarten. Der Januar wird dazu genutzt die Workshops zu perfektionieren. Es wird für alle ein Erlebnis werden.

Der Ausblick auf 2019 lässt mich fast vergessen wie bewegt 2018 war.

Aber ich werde nicht in der Vergangenheit schwelgen, der Blick nach vorne ist mein Ziel.

Wir werden uns sehen.

 

 

 

 

 

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