Chaos – Selbstliebe

Es ist nicht einfach das Chaos im Kopf zu akzeptieren. Ich bin jederzeit mit meiner Außenwelt konfrontiert. Mit meiner Gedankenwelt im Inneren konfrontiert.

Für mich eine Balance zu finden ist schon schwer genug. Wie kann ich das für andere schaffen?

Differenzieren ist das Zauberwort. Ich kann eindeutig ausmachen, was meine Außenwelt von mir möchte. Wie ich reagieren könnte, wie ich es letztendlich tue. Ich kann reagieren und ein Ergebnis erzeugen, welches in dieser Situation annehmbar ist. Für mich. Es ist mein Ergebnis.

Dies sollte gleichermaßen für mein Inneres gelten. Tut es aber nicht. Im Inneren herrscht oft Chaos. Aber kann ich dieses Chaos nicht als das annehmen was es ist? Mein Chaos. Meine Gedanken, meine Emotionen. Es ist ein Teil der mich ausmacht. Zu akzeptieren, dass es so ist, ist Selbstliebe. Nicht ein Mantra welches ich mir immer wieder vorsage, sondern das Handeln, das willentliche Handeln und die Akzeptanz meines Chaos.

Wenn ich diesen Schritt gegangen bin, kann ich auch für andere Balance schaffen. Zumindest kann ich Balance ausstrahlen und den Weg mit anderen gemeinsam gehen. Niemand ist wie ich und ich bin nicht wie andere. Ich kann nur die richtigen Fragen stellen, um einen neuen Weg aufzuzeigen. Ich kann mich bereit erklären zu zeigen, wie jeder sein Chaos akzeptieren kann. Das was dazu nötig ist, ist Ruhe und Motivation. Intrinsische Motivation, der eigene Wille selber an sich zu arbeiten.

Sein Chaos zu akzeptieren ist nicht Stagnation, es ist Fortschritt. Inne halten und auf sich zu schauen ist nicht depressiv sondern sinnvoll. Zu verharren, um den Mut zu finden weiter zu machen ist Fortschritt. Wie klein die Schritte auch sein mögen und ob es zwei vor und einer zurück ist, ist Bewegung. Das Leben ist doch wie ein Tanz. Es geht auch häufig im Kreis und vor und zurück. Aber es ist vor allem nicht alleine zu bewältigen. Keiner muss sein Chaos alleine lieben lernen. Ein „Tanzpartner“ kann unterstützen und ein Gewinn sein. Die Balance ist mit einem „Tanzpartner“ auch einfacher zu halten.

Chaos akzeptieren heißt Selbstliebe und jemanden zu Fragen, der einem beim Balancieren erst noch vorsichtig hält, ist der richtige Weg.

Ich wünsche mir…

Nachdem einige Zeit ins Land gegangen ist bleibt nach dieser Zwangspause nur eins übrig, Wünsche äußern.

Nachdem man sich darauf besinnen durfte was einem wirklich wichtig ist in so einer globalen Krise wird es jetzt Zeit sich für die Zukunft etwas zu wünschen.

Was wäre das bei dir?

Bei mir sind es gar nicht mal so wenig Sachen. Aber alle gleichermaßen wichtig.

Ich wünsche mir…

…Gefühle zu sortieren..

…einen klaren Strich ziehen zu können…

….eine gute Mutter zu sein…

….einen guten Job zu machen….

….gesund zu sein….

und vor allem wieder glücklich zu sein!

Das wünsche sicherlich nicht nur ich mir. Das wünscht sich vielleicht die eine oder andere Frau ebenfalls. Sollte doch machbar sein, oder? Es kann doch nicht so schwer sein, dass alles hinzubekommen. Andere schaffen das doch auch.

Und was das eigentlich Tolle daran ist, ich brauche niemanden dazu. Das kann ich alles ganz allein. Ich kann mich entscheiden glücklich zu sein. Ich kann mich entscheiden meinen Job so gut zu machen wie irgend möglich. Ich kann eine gute Mutter sein, wahrscheinlich bin ich das schon.

Naja und das mit dem gesund sein, kommt spätestens dann, wenn ich glücklich bin. Alles eine Frage der Einstellung. Mit genügend Zeit werden wir das alle  hinbekommen.

Da ist es, das Zeit-Thema. Da war doch was?! Ich als „nicht geduldiger“ Mensch bringe Zeit einfach nicht auf meine Seite. Wieso nicht? Zeit ist doch relativ! Wieder eine Frage der Einstellung. Punkt.

Hier ein paar nette Zitate zur Zeit:

„Zeit heilt alle Wunden.“

„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“

„Es gibt eine Zeit für die Arbeit. Und es gibt eine Zeit für die Liebe. Mehr Zeit hat man nicht.“

„Die Jugend wäre eine schönere Zeit, wenn sie erst später im Leben käme.“

„Zeitverschwendung ist die leichteste aller Verschwendungen.“

Genug Zitate. Hilft ja alles nichts. Wir sind nur einmal hier und haben nur ein Leben. Was wir daraus machen ist völlig uns überlassen. Zeit hin oder her. Nur ein Leben.

Hier meine These zum Thema Wünschen und Zeit:

Passen all meine Wünsche auch in „meine“ Zeit?

Wieviel Zeit habe ich überhaupt? Das weiß ja keiner. Es ist quasi eine Überraschung. Ich liebe Überraschungen! Also, weil der Ausgang ungewiss und Zeit schon mal nicht die Konstante in dieser Rechnung ist, muss ich wohl oder übel näher auf meine Wünsche eingehen.

Das bekomme ich hin und du auch! Wunschlisten schreiben gehört eh zu meinen liebsten Zeitverschwendungen.

Also Wünsche und Einstellungen sind die Punkte auf die ich meine Aufmerksam lenken sollte und Zeit ist etwas, was ich nicht beeinflussen kann. Zeit ist einfach da und keiner weiß wie lange. Also Zeit sollte keine so große Rolle spielen.

Vielleicht machst du mit und schreibst mit mir zusammen eine Wunschliste? Frei raus, einfach mal aufschreiben  was dir in den Sinn kommt. Ich habe meine Punkte oben schon mal notiert. Da kommen sicherlich noch mehr dazu. Ich kenne mich ja. 😉

Ich freue mich richtig darauf meine Wunschliste anzufangen. Also worauf warten? Zeit ist da.

 

 

 

 

 

 

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