Das letzte Mal

….für dieses Jahr, schreibe ich einige Zeilen. Ich habe den Kopf voll.

Viel zu organisieren. Der Entwicklung Raum geben. Im nächsten Jahr starte ich mit einem Artikel in der Psylife.

Gleich am 1.1. gegen mittag erscheint der Artikel. Das Thema ist Mindset Shift. Mehr verrate ich aber nicht. Lest selbst.

Das Jahr startet ebenfalls mit neuen Aufgaben. Genauso mag ich das. Stagnation ist des Fortschritts Tod.

Das Layout vom Blog wird geändert. Neue Kontakte aufgetan. Mein Netzwerk hat sich vergrößert und im Sommer 2019 wartet ebenfalls eine Neuerung auf mich. Aber dazu später mehr.

Ab Februar bin ich endlich “in Farbe“ zu sehen, ich gebe Workshops an der VHS in meinem Heimatort. Ich freue mich so sehr auf diese Workshops. Ich kann es kaum abwarten. Der Januar wird dazu genutzt die Workshops zu perfektionieren. Es wird für alle ein Erlebnis werden.

Der Ausblick auf 2019 lässt mich fast vergessen wie bewegt 2018 war.

Aber ich werde nicht in der Vergangenheit schwelgen, der Blick nach vorne ist mein Ziel.

Wir werden uns sehen.

 

 

 

 

 

agro

Völlig genervt habe ich “Türlich, Türlich“ von “Das Bo“ im Radio aufgedreht und laut mitgesungen. Eigentlich ist es mir peinlich laut zu singen, aber “wir brauchen Bass“ geht nun mal nicht leise.
Dieses Lied hat meine Stimmung gehoben. Für einen kurzen Moment. Es hat meine extreme Aggressivität gemildert und in gute Laune verwandelt. Wie erwähnt, nur kurz.
Ich habe Signale nicht richtig gedeutet, habe meine unverblümte Art an den Tag gelegt und bin auf die Fresse gefallen. Nein, nicht immer will man meine Hilfe. Manchmal denke ich auch nur, man will Hilfe.

Auch wenn ich der Meinung bin meine Hilfe sei angebracht, heisst es nicht, dass man sie auch annehmen muss.

Das ist ein Zustand an den ich mich schlecht gewöhnen kann. Es ist etwas womit ich nicht immer klar komme.

Warum?

Wenn ich Gejammer höre, dann denke ich, dass Hilfe gewünscht ist.
Nein, man will nur Aufmerksamkeit. Nur mitleidige Blicke. Oder Verständnis? Nicht von mir. Ich habe kein Verständnis für eine selbstverschuldete Situation. Ich helfe, obwohl man nicht ausdrücklich nach Hilfe gefragt hat.
Ich verurteile niemanden für den Mist den er verzapft. Ist ja sein Mist, nicht meiner. Ich helfe nur.
Kann man von mir lernen, Mist nicht immer selber zu verzapfen? Ja. Kann man.
Will man das? Vielleicht.

Ich ändere etwas, um zu sehen ob dieser Weg mehr Erfolg bringt. Ich weiß nicht ob das richtig ist. Ich mache es einfach.

Nur ein Idiot denkt, dass sich von alleine etwas ändert, wenn man gar nichts tut.

Probieren geht über Studieren. Sagt man doch so schön. Scheinbar bin ich aber von Idioten umgeben, die nicht sehen wollen oder können.

Vielleicht bin aber auch ich der Idiot, weil ich glaube, das etwas tun besser ist als nichts.

Während ich mir meine Wut von der Seele schreibe, schaut die dicke Katze ganz verwundert zu mir auf. Sie spürt scheinbar ein gewisses aggressives Potenzial. Oder es liegt daran, dass ich sie voll
agro hinterm Ohr kraule.

Wie verhält man sich denn jetzt richtig?

Ich bin dabei ein Fernstudium zum Thema Konfliktmanagement zu absolvieren.

Man lernt dort, wie man mit Konflikten umgehen sollte, wie man sie erkennt und wie man sie (im besten Fall) vermeidet.

Jetzt ist es so, dass ich vorrangig Konflikte vermeiden möchte, aber Menschen (egal wer) mir dabei im Weg stehen. Die machen einfach nicht das, was ich sage. Die stellen sogar Fragen. Spaß beiseite, ich befinde mich also in einer Zwickmühle. Ich möchte zum einen Konflikte vermeiden, weil harmoniebedürftig und zum anderen würde ich gerne einen Konflikt, wenn er da ist, korrekt beilegen. Ich werde nie laut(er) oder persönlich. Das ist nicht meine Art, ich bleibe sachlich.

Aber nach so einem Gespräch, egal wie hitzig es war, fühle ich mich meist schlecht. Nicht verstanden oder aber sogar verletzlich. Es geht mir nicht darum, dass ich gewinnen muss. Es geht mir darum, dass man meinen Standpunkt versteht. (Ist das jetzt ein Widerspruch?) Ich kann wirklich gut erklären und bin, wie erwähnt, sachlich. Aber wenn ein Mensch einfach nicht VERSTEHT (verstehen will) und auf stur schaltet, dann explodiere ich innerlich. Ich kann damit nicht umgehen!

Kennt ihr das, wenn Menschen dann einfach Sachen machen, womit man überhaupt nicht gerechnet hat, weil völlig unsinnig? Ich hab euch unten mal ein Bild eingefügt, auf dem ihr erkennen könnt, was ich meine. 😉

Quintessenz des Ganzen: Mitmensch (EIN BÜRO) ist es zu warm, Mitmensch klebt Heizungsventil zu.

Das heißt, ich muss frieren, weil ein Büro. ICH HASSE FRIEREN! Aber was ist das denn für ein Umgang mit den Menschen? Wie soll ich auf soetwas reagieren? Ich freue mich über rege Vorschläge von euch.

Bis dahin knubbel ich das olle Klebeband ab und dreh die Heizung „heimlich“ auf. Hilft ja nix.

x

Passiv aggressive Menschen sind mir ohnehin ein Rätsel. Wenn ich sauer bin, dann merkt man das. Ich sage was ich denke/ fühle in dem Moment. Na ok, ich versuche es in Worte zu fassen. Und ja, ich sage es auch nicht immer gleich.

Manchmal senke ich auch einfach meinen Kopf und gehe.

 

 

 

 

 

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