Neues Jahr – neues ich?

Ich will das nicht

Es gibt Momente, da sträubt sich der ganze Körper gegen etwas. Er lehnt sich auf. Mit jeder einzelnen Faser merkt man, dass man das nicht will. Egal was.

Reden. Jemandem zuhören. Besuchen. Lernen. Prüfungen. Reisen. Konflikte. Neue Bekanntschaften.

Nichts ist so deutlich, wie das Aufstellen von Nackenhaaren. Kalter Schweiß auf der Stirn. Schnelles Atmen. Magenkrämpfe.

Bei mir ist es manchmal der Besuch bei den Schwiegereltern oder allgemein der Verwandtschaft.

Manchmal aber auch der Besuch beim Arzt oder aber das Lesen einer Mail oder das zufällige Treffen von speziellen Personen auf der Strasse.

Warum zum Teufel hören wir nicht auf unseren Körper und zwingen uns durch solche Situationen durch?

Warum tun wir nicht mehr Dinge, die wir lieben? Es geht nicht um Komfortzonen, es geht um Schmerzen, die wir empfinden, wenn wir etwas tun, was wir nicht wollen. Ich rede auch nicht unbedingt von körperlichen Schmerzen und den damit verbunden Grausamkeiten.

Seelischer Schmerz. Der schwer zu verdauen ist.

Weil man schon hundert Mal enttäuscht wurde oder aber schon so oft gesehen hat, wie andere verletzt wurden.

Das Schmerzgedächtnis wird in manchen Fällen einfach überlagert, wir können uns nicht mehr erinnern. Und machen dann immer wieder dieselbe Erfahrung.

Ich frage mich zum Beispiel oft, war es vor Jahren auch schon so? Konnte ich damit besser umgehen? Und warum wird es jetzt zu viel?

Ich werde älter und vielleicht auch weiser. Ich kann mir meine Schmerzen aussuchen. Das ist mein Recht. Und es gibt Sachen, die mich nicht mehr glücklich machen. Ich möchte mehr tun von dem was ich liebe und nicht mehr etwas anderen zur Liebe tun.

Wenn man den Unterschied verstanden hat, dann kann einen auch nicht mehr der Blick der Schwiegermutter treffen.

😉

 

 

 

Mindset Shift – neuer Begriff, altes Problem

Dieser Artikel wurde im Online Magazin psylife veröffentlicht. Jetzt könnt ihr ihn hier nochmal bewundern.

Das neue Jahr hat begonnen und liegt mit all seinen Möglichkeiten vor dir. Gerade jetzt zum Jahreswechsel fragst du dich vielleicht, ob du alles richtig gemacht hast, ob es das schon war oder ob da noch was kommt.

Zum Beispiel:

Wie kannst du noch mehr Menschen helfen?

Sollst du ein Buch schreiben?

Sollst du einen Blog veröffentlichen?

Musst du immer so lange arbeiten?

Musst du immer erreichbar sein?

Nach einem langen Arbeitstag, fehlt oft der Elan, solche essenzielle Fragen zu beantworten. Wir stecken im Hamsterrad des Alltags fest. Hemmungen lähmen und schüren Ängste. Ich kenne das. Manchmal habe ich nur meine Wortwahl hinterfragt oder gezweifelt, ob Lösung B nicht doch besser gewesen wäre.

Mindset Shift –  heißt umdenken und eingefahrene Sichtweisen ändern. In fünf Schritten erkläre ich dir, wie du einen kleinen oder großen Blick aus dem Hamsterrad werfen und im neuen Jahr vom Fragen zum Tun kommen kannst.

 

Erster Schritt – die richtigen Fragen stellen

Liebst du das was du tust?

Welche Möglichkeiten hast du noch?

Diese Fragen können ganz am Anfang deiner Liste stehen. Dir fallen sicherlich noch andere Fragen ein. Wichtig ist, das Thema benennen. GIB DEM KIND EINEN NAMEN. Fokussiere dich auf die quälendste Frage in deinem Kopf, in deinem Herzen. Welche Frage möchtest du im neuen Jahr angehen?

Zweiter Schritt – lasse dein Mindset, deine Ideen wachsen

Wie kannst du es besser machen?

Wo kannst du noch mehr Informationen finden, um deinem Ziel näher zu kommen?

Wen kannst du fragen?

Mein absolutes Lieblingsinstrument ist das Brainstormen mit Gleichgesinnten z.B. in einer Intervisionsgruppe, mit Kollegen oder Freunden. Keine Scheu. Sie sind deine Vertrauten und sollten alle Fragen, die du hast, auch wahrheitsgemäß beantworten.

Das reicht dir noch nicht? Gut. Dann suche dir eine Plattform mit fremden Gleichgesinnten. Eine Meetup-Gruppe ist über Social Media schnell gegründet. Dort kann man seine Fragen ungeniert stellen – auch solche, die du dich sonst nicht traust zu stellen. Du wirst ganz sicher neue Ideen und neue Energie aus diesen Treffen ziehen. Deine Fragen werden beantwortet und du hast neues Material, um den nächsten Schritt zu gehen.

Dritter Schritt – dein Ziel definieren

Welches Ziel definierst du für dich?

Was ist dein Plan?

Wie kannst du ihn umsetzen?

Mache dir Notizen und erstelle vielleicht sogar eine Mindmap, um einfach abzuspeichern, was passt und was nicht, was du dir vornimmst und was deine Schritte sind. Ich persönlich schwärme immer wieder von Pro- und Kontra Listen. Sie sind schnell gemacht. Sie sind der Vorläufer von den Mindmaps und helfen dabei herauszufinden, welches Ziel ganz oben stehen sollte. Visualisiere dein Ziel.

Ich kann dir schon gratulieren, wenn du bis hierher gekommen bist, dann hast du sehr viel erreicht. Nur Mut. Mach weiter so.

Deine Fragen sind beantwortet? Die wichtigsten Punkte sind aufgelistet und der Plan steht? Dann ist der theoretische Teil hiermit erledigt und du bist bereit in die Testphase, Schritt vier, einzutreten.

Vierter Schritt – Feedback einholen, die Betatestphase

Was benötigst du noch, um deine Ziele zu erreichen?

Wie kannst du deinen Plan umsetzen?

Du hast deine Kollegen oder Freunde eingeweiht oder nette Kontakte in der Meetup-Gruppe aufgetan? Jetzt ist der richtige Moment, um diese Kontakte nach Feedback zu fragen. Deine Gruppe oder deine Kollegen helfen dir bei der Erprobung deines aufgestellten Plans. Die Betatestphase ist enorm wichtig, um kleine Stolpersteine vorab zu erkennen und gleich auszubessern. Außerdem wird dir das Lob deiner Freunde den nötigen Aufschwung für den letzten Schritt geben. Und weil du unbedingt zu einer Lösung kommen willst und wie auf heißen Kohlen das Ergebnis herbeisehnst, bist du bei Schritt fünf angekommen.

Fünfter Schritt – komme ins TUN

Was hält mich jetzt noch ab?

Ich beantworte dir die Frage gerne: Nichts hält dich ab, nur du selbst. Komme ins Tun. Halte dich nicht ab. Mache Fehler und lerne daraus.
Einfacher gesagt als getan? Nein. Es ist so einfach wie es sich anhört.
Es gibt kein Geheimnis. Ich kann dir versprechen, du wirst die Lösung finden, wenn du deine Gedanken teilst, deine Ideen umsetzt und vielleicht auch mal scheiterst. Du kannst nicht wissen, ob alles funktioniert, nur wenn du es im Kopf durchspielst. Sollte dein erster Plan nicht funktionieren, kannst du jederzeit eine Zwischenschleife einbauen: noch mal dein Ziel hinterfragen, am Plan schrauben oder neues Feedback einholen. Es gibt hunderte Bücher über das Thema „Umdenken“, Podcasts und Foren. Aber nur du hast den Schlüssel für dein persönliches Ziel. Alle Fragen können mit diesen fünf kleinen Schritten beantwortet werden.

Der Mindset-Shift ist eine Denkweise, die du üben kannst und die mit jedem Mal, mit jeder Frage etwas leichter wird. Sie kann dir helfen, den Alltagstrott zu hinterfragen und neue Möglichkeiten zu schaffen, Blockaden im Kopf auszuschalten und neue Perspektiven aufzuzeigen. Das fühlt sich frei an. Wenn ich die Tage auf der Couch ausklingen lasse, dann spüre ich diesem Gefühl nach. Du kannst das auch, mit Mut und Enthusiasmus.

Glaskugel

Meine Glaskugel hab ich vergessen. Sonst könnte ich natürlich genauestens sagen, was mich morgen erwartet.

Nach Urlaub und Feiertagen, nach Familien und Freunden, Geschenke geben und bekommen, Völlerei und Komasaufen, endlich wieder arbeiten.

Wie das letzte Jahr endete, beginnt das Neue. Vorfreude und ein kribbeln im Bauch.

Zwischen Erwartungen und Wünschen, hoffe ich einfach nur das richtige Outfit für den Arbeitstag zu finden. Nicht all zu müde auszusehen und nicht gleich mega angepisst zu sein – kurz nach 9.

Ach ja und Kaffee, ich brauche gleich einen guten Kaffee. Dann wird’s eigentlich schon gehen.

So motiviert war ich selten. Aber die Aufgaben, die auf mich warten, spornen mich an. Emotionen, die bislang verkümmerten, kommen wieder ans Tageslicht. Eine gewisse Leichtigkeit hat eingesetzt. Vielleicht bin ich aber doch alt und weise geworden. Nein, dass wird es nicht sein.

Und immer wieder frage ich mich, was noch fehlt zum absoluten Glück.

Tatsächlich nicht mehr viel. Ich kann das alles erarbeiten und bin meines eigenen Glückes Schmied.

Ich bin der Anfang, ich bringe es weiter, ich suche mir Unterstützung und ich setze es um.

Allerdings ist da noch das mit der Komfortzone. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

 

 

 

Das letzte Mal

….für dieses Jahr, schreibe ich einige Zeilen. Ich habe den Kopf voll.

Viel zu organisieren. Der Entwicklung Raum geben. Im nächsten Jahr starte ich mit einem Artikel in der Psylife.

Gleich am 1.1. gegen mittag erscheint der Artikel. Das Thema ist Mindset Shift. Mehr verrate ich aber nicht. Lest selbst.

Das Jahr startet ebenfalls mit neuen Aufgaben. Genauso mag ich das. Stagnation ist des Fortschritts Tod.

Das Layout vom Blog wird geändert. Neue Kontakte aufgetan. Mein Netzwerk hat sich vergrößert und im Sommer 2019 wartet ebenfalls eine Neuerung auf mich. Aber dazu später mehr.

Ab Februar bin ich endlich “in Farbe“ zu sehen, ich gebe Workshops an der VHS in meinem Heimatort. Ich freue mich so sehr auf diese Workshops. Ich kann es kaum abwarten. Der Januar wird dazu genutzt die Workshops zu perfektionieren. Es wird für alle ein Erlebnis werden.

Der Ausblick auf 2019 lässt mich fast vergessen wie bewegt 2018 war.

Aber ich werde nicht in der Vergangenheit schwelgen, der Blick nach vorne ist mein Ziel.

Wir werden uns sehen.

 

 

 

 

 

unverplant

Wie kam es dazu, dass ich das Wochenende nicht verplant hatte?
Es war einfach frei. Ich hatte es übersehen. Zu kurzfristig um noch jmd. einzuladen oder einen Trip zu planen.
Ich glaube es war ein Versehen, oder ein Geschenk?
Ich muss dazu sagen, dass ich selten ein ungewollt freies Wochenende habe.
In der Regel plane ich drei Monate im voraus. Freizeitaktivitäten, Verplfichtungen, Kurztripps.
Klingt es nach Zwang? Nein, es bedeutet Sicherheit. Für mich und meine Familie.
Was passiert, wenn ich etwas nicht plane? Etwas, was ich nicht vorhersehe. Ich kann, auch wenn es anders klingt, flexibel reagieren. Das muss heutzutage einfach drin sein. Ich kann sogar auf Dramen und epische Veränderungen reagieren. Im Kopf habe ich alles durchgespielt. Ob Zombieapokalypse oder einen vergessenen Geburtstag. Schlimm? Nein – sicher.
Mir hilft es, wenn ich zumindest einen Hauch von Sicherheit spüre. Ob es wirklich alles so passiert, wie ich es in meinem Kopf durchgespielt habe, sei dahingestellt.
Es gibt sogar Netflix Serien, die über das „Prepping“ berichten. Nicht das ich mich daran beteilige. Es ist nur in meinem Kopf.
Bei Facebook gab es einen Test wie lange man eine Zombieapokalypse überleben würde, ich hätte ganze 12 Minuten überlebt. Immerhin. Es lag nur daran, weil ich nicht rennen kann und totstellen ist anscheinend keine Option.
Aber eines ist klar, das unverplante Wochenende hat mich eiskalt erwischt. Vielleicht kann ich doch nicht so flexibel reagieren, wie gedacht?
Was tut man mit dieser vielen Freizeit? Fernseh schauen? Ja, auch. Lesen? vielleicht. Schreiben? Nur ein wenig.
Also rausgehen ist ebenfalls keine Option. Zu bäh.
Sport? Niemals!
Am Ende lag ich lange im Bett und habe Schnupfen bekommen.
Hat mich das Kopfzerbrechen über diese freie Zeit krank gemacht?
Ich hoffe nicht. Es war einfach an der Zeit diese Pause zu haben. Mein Körper wollte diese Pause. Genutzt habe ich sie. Ich lag im Bett, die dicke Katze neben mir. Schlief genauso fest wie ich.
Putzte sich. Weinte kurz als sie wach wurde. Das tut sie von Zeit zu Zeit, aufwachen, weinen, wieder einschlafen. Ich weiss nicht warum sie das macht, aber es ist manchmal verstörend. Für sie. Für uns auch.
Sicherheit bedeutet nicht für jeden das selbe wie für mich. Ich plane. Andere schließen die Tür vier mal ab oder kopieren den Reisepass.
Am Ende war es aber egal. Ich habe geschlafen. Also war ich sicher. Sicher, dass all die Planung mir diese Zeit zum Schlafen nicht gegeben hätte. Doch ein Geschenk, dieses unverplante Wochenende?!
Wie machen das Menschen, die nicht planen? Gibt es Menschen die nicht planen? Die werden doch nicht einfach auf Zufälle warten? Oder doch?
So was bringt mich ja völlig aus dem Konzept. Zumindest ein grober fünf Jahresplan sollte doch stehen. 😉

Achim

Das ist der Mann im Bild. Die Kinder und seine Frau komplettieren das Foto. Achim hat grad seinen Job gekündigt und findet das ziemlich gut. Es geht ihm sehr gut, sagt er. Er sieht auch weiser aus als früher, finde ich. Ich kenne ihn von einem Job. Uns beide hat dieser Job aufgerieben. Mich persönlich hat er aber auch geformt, gefördert und gefordert. Achim lernte dort einen Menschen kennen, der durch viele Gespräche Achims Gespür für die Welt verändert hat.

Als wir uns zum Eis essen letzte Woche getroffen haben, wusste ich nicht genau was mich erwartet. Achim geht einen Weg, der nichts für mich wäre, aber ich respektiere ihn sehr für diese Entscheidung.

Achim ist mit seiner Frau in Deutschland unterwegs, um eine Gemeinschaft zu finden, in der er und seine Familie leben kann. Wo seine Kinder barfuß laufen und Hühner füttern können. Seine Frau ist ernährungstechnisch ziemlich “Rock’n’Roll“. Nordischroh heißt ihr Blog. Schaut da unbedingt mal rein. Das heisst, für den Job sind sie nicht an einen Ort gebunden. Digitale Nomaden sozusagen. Übrigens durfte ich mal eine vegane Süßigkeit probieren. Ich, als alter Schokoladenliebhaber, war schwer zu überzeugen, aber es war der Hammer. Dennoch nicht meine Ernährung. Also nicht vollumfänglich.

Aber ich wollte über unser Gespräch berichten. Wir haben über seine Schritte in die (finanzielle) Unabhängigkeit gesprochen. Wir haben über das Bloggerleben philosophiert. Ich steh‘ da ja noch ganz am Anfang, Achim und seine Frau sind da mega alte Hasen. Dann kam das Thema Ernährung dran. Ich erzählte ihm, dass ich beschmunzelt werde, wenn ich meine Algen und Heilpilze vorsortiere, damit ich jeden Tag die richtige Dosis bekomme. Achim schmunzelte nicht. Er packte erstmal eine lange Liste an Präparaten auf den Tisch, die er zu sich nimmt. Warum? Weil man einfach nicht gesund leben kann ohne gewisse “Zusatzstoffe“. Er hat mich völlig ernst angeschaut und über Menschen berichtet, die mit einer gewissen Kombination an Stoffen, ihre zum Teil schweren Krankheiten, ein wenig erträglicher machten. Ich konnte nur nicken und ihm versichern, dass ich meine Ernährung ernst nehme. Aber eben nur ich, nicht meine Familie. Das Problem hat Achim nicht. Er und seine Frau ernähren sich vegan und (oder auch) von Rohkost. Ihre Kinder aber dürfen frei entscheiden, was sie essen möchten.

Kurz noch zum Eis essen. Eigentlich hat Achim die ersten fünf Minuten nicht reden können, weil er sich das vegane Schokoeis in den Mund geschoben hatte. Er grummelte vor sich hin, wie geil das Eis ist. Es klang so, als ob er schon echt lange kein Eis mehr gegessen hatte. Ich auch nicht, bestimmt eine Woche lang nicht. 😉

Wir haben über Seelenfrieden gesprochen, über Bücher die wir noch lesen wollen und das Gefühl frei zu sein. Frei von Mieten. Frei von Zwängen. Frei von Schuld.

Wir beide realisieren das mit Coaches. Wie so oft, komme ich hier wieder darauf zurück, dass es ohne Hilfe nicht geht. Keiner kann alleine alles überblicken. Ich bin froh, wenn ich Themen hinterfragen kann und eine andere Meinung dazu erhalte. Ich bin froh, dass ich jemanden gefunden habe, der mir helfen kann. Es ist nichts verwerfliches daran, eine geschulte Person in seinem Leben zu haben, die mit ihrem Know-how berät.

Achim arbeitet noch weiter an sich. Ich denke er ist auf einem sehr guten Weg. Wir werden sicherlich noch mal Eis essen. Ich finde die Sehnsucht nach dem richtigen Weg großartig. Ich finde das Beschreiten noch viel mutiger. Ich wünsche jedem diesen Mut. Man ist nie zu alt oder zu jung dafür, das Richtige für sich zu wollen.

Wir fanden das Gespräch übrigens richtig genial. Es wird definitiv ein weiteres Treffen geben, vielleicht sogar mit Folgeterminen mit zukünftigen gemeinsamen Themen?! Wer weiss…. Achim und seine Frau geben Kurse zum Thema Rohkost, Ernährung und gesundes Leben. Es ist gar nicht so schwer das Richtige zu machen.

 

 

 

 

 

Was ich kann.

Ich weiß nicht, ob die Liste mit den Sachen die ich nicht kann länger ist? Ich denke schon. Dann ist die Liste mit den Sachen die ich kann definitiv kürzer und damit fang ich an. 😉

Jeder sollte mit den Sachen anfangen, die er kann. Das motiviert. Außerdem tauchen vielleicht Sachen auf, die einen selbst überraschen. Wie zum Beispiel die Fähigkeit zum beidhändigem Umrühren von heissen Getränken. Kann nicht jeder. Bekommt man damit einen Job? Nein. Ausser man will Barista werden, dann vielleicht.

Ich habe einen, mittlerweile, sechs Seiten langen Lebenslauf. Schön ausgearbeitet, mit vielen Details. Ich habe für jede Berufserfahrung Begründungen warum es nicht “gehalten“ hat. Offizielle und Inoffizielle.

Nach jedem Jobdesaster habe ich an mir gezweifelt, nachdem ich stinksauer über irgendwas oder irgendjemand war. Was will ich? Was kann ich? Jedes mal die selben Fragen. Ein Loch. Kurze Heulkrämpfe. Motivation.

Immer derselbe Ablauf. Warum lerne ich nicht daraus? Kann diesen Prozess überspringen? Gleich zur Motivation kommen? Also die Steps werden schon bedeutend kürzer und ich gelange immer schneller zur Motivation. Also mich kann ich schon mal motivieren. Ich kann auch andere motivieren. Check.

Bekommt man als Motivator einen Job? Hände hoch wer wen kennt.

Ich fasse kurz zusammen. Ich kann zwei Heissgetränke gleichzeitig umrühren und ich kann motivieren. Reicht das schon für irgendwas?

Ich glaube auch fest daran, dass wenn man das machen kann was man kann, dann macht das auch glücklich. Macht das Sinn?Und wenn man dann noch richtig gefördert wird. Jackpot!Ach so und Geld sollte auch stimmen.

Ich kann natürlich noch mehr. Aber das verrate ich nur wenn es wirklich wichtig wird. 😉

Ich mag meinen Job. Aber ich frage mich, war das schon alles? Geht da nicht noch mehr?

Wenn ich die Antwort habe, gebe ich Bescheid.

Übrigens, meine Lieblingsaffirmation ist derzeit: “Jeder Tag birgt Neuigkeiten!“

 

 

 

 

 

 

 

Allein.Allein.

Früher konnte ich nicht alleine sein. Also nicht lange. Ich hatte immer Freunde um mich herum. War selten Single und immer auf Achse.

Mittlerweile finde ich das Alleinsein aber sehr attraktiv. Es lächelt mir charmant zu und fordert mich auf ein wenig zu verweilen. Alleine. Mit mir und meinen Gedanken.

Vorteil: Man kann seine Gedanken sortieren. Aussortieren. Umsortieren. Vergessen. Prioritäten setzen. Ziele neu vereinbaren. Ziele verwerfen. Auf das Geleistete zurückblicken.

Nachteil: Man sortiert seine Gedanken neu. Man sortiert nicht aus, sondern verweilt in Erinnerungen und die Ziele, die man nicht erreicht hat, wirft man sich als Scheitern vor.

Ich nutze das Gespräch mit mir als Anhaltspunkt. Als Ausgangssituation.

Als meine “Ich-Zeit“.

Die Ideen, die dann kommen und gehen werden von mir bearbeitet, sortiert und priorisiert. Ich nutze diese Zeit ausschließlich für mich und meine Gedanken. Ich hatte anfangs Angst davor, aber es ist nichts schlimmes passiert. Na ja ein kleines Gefühlschaos gab es schon hin und wieder, aber das befürchtete schwarze Loch blieb aus.

Wie messe ich es? Ich teile meine Gedanken mit anderen. Ich warte auf die Reaktion und verbuche das dann für mich als Erfolg. Oder Misserfolg. Je nach dem. Dann bin ich zwar nicht mehr allein. Aber den Anfang bin ich alleine gegangen. Ich würde nie auf meine “Ich-Zeit“ verzichten wollen. Es ist wie eine kleine MaFo (Marktforschung) Einheit. Ich habe die Ideen und Familie und Freunde dürfen drauf los diskutieren. Ich sage dabei aber nie, ob es jetzt um etwas ging was “weg“ soll oder “bleiben“ darf. Ich warte die Reaktionen einfach ab.

Manchmal ist nach so einer MaFo Einheit der Wunsch nach dem Alleine sein wieder groß. Dann kann ich auch wieder alleine sein.

Manchmal bekomme ich ein mulmiges Gefühl, wenn mein Kopf sagt,  bleib länger allein. Ich will nicht weglaufen, nur sortieren. Und ich brauche Leute um mich herum, um gute Entscheidungen zu treffen. Ganz einfach. Niemand muss alleine sein. Schon gar nicht einsam.

Das ist ein Unterschied. Ich freue mich schon auf meine nächste “Ich-Zeit“. Ich habe wieder viel zu sortieren. Kleiner Tipp: es sortiert sich mit Listen auch super. Pro und Contra ist da ja sehr beliebt. Aber es sollten nicht, aufgrund einer Liste, schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden, da lohnt es sich immer einen Fachmann hinzu zu ziehen. Aber als Grundlage dient es alle mal. Probiert es aus, grad die Entscheidungsunfreudigen unter euch werden Vorteile erkennen. 😉

 

 

 

 

 

 

Hemmungen.

Normalerweise bin ich sehr entscheidungsfreudig. Wirklich ausgesprochen entscheidungsfreudig. Aber dann kommen Hemmungen und machen sich breit. Diese Hemmungen manifestieren sich und verankern sich tief in meinen Gedanken und schon hinterfrage ich einfachste Entscheidungen. Kaffee trinken oder lieber nicht. Aufstehen oder lieber nicht. Essen oder lieber nicht. Zum Glück habe ich einen Coach der mir aus so einer Situation heraus hilft. Sie ist wirklich gut in dem was sie macht. Ich hatte sofort vertrauen zu ihr. Wir haben schon viele Termine miteinander realisiert. Ich gehe immer gestärkt aus so einem Gespräch heraus. Ich kann nur jedem empfehlen sich so einen/ eine Coach/ Person zu suchen. Es gibt Themen die muss sich ein Profi anhören, da reicht die Meinung vom Ehemann leider nicht aus.

Der Profi hinterfragt, vor allem aber kennt der Profi die hilfesuchende Person nicht privat. Von Aussen auf Etwas zu schauen kann so ungemein hilfreich sein. Zusammen im Gespräch Erfolge fest zu stellen und Ziele zu besprechen ist sehr heilsam.

Bei mir gibt es kein Thema was nicht besprochen werden kann. Mein Coach lenkt nicht, sie lässt es sich entwickeln. Es gab Tage, da war ich so ratlos, dass es zwei eng aufeinanderfolgende Termine sein mussten, um mich zu sortieren. Aber dann war wieder alles gut.

Diese Hemmungen kommen immer dann, wenn Stagnation auf meine Vorhaben trifft. Ich hasse Stagnation. Geduld ist eine Tugend, die ich noch lernen muss. Was tut ihr wenn Hemmungen drohen euch zu bremsen? Ich benötige wirklich viel Willenskraft und Motivation um diese Hemmungen zu überwinden.

Zum Glück kann ich mich (und andere) besonders gut motivieren. Ich benötige zurzeit allerdings wieder mehr “Anlauf“. Der Kopf ist voll mit Ideen die umgesetzt werden müssen. Ich habe eigentlich keine Zeit für Hemmungen. Ich denke es ist wieder Zeit meinen Lieblingscoach zu besuchen.

Es ist definitiv keine Schwäche nach Hilfe zu fragen. Ich sehe es sogar als besondere Fähigkeit an nach Beistand zu fragen. Es hat nichts Unselbstständiges. Ziele bringt man meistens schneller voran wenn mehrere drauf schauen. Auch kann ein Brainstoarming neue Wege aufzeigen. Ich bin vielleicht nicht der mega Netzwerker, aber das habe auch ich erkannt.

Ich versuche demnächst einen Workshop zum Thema “lass da mal wen anderes drüber schauen“ zu entwickeln. Der Name ist auch nicht richtig gefunden, vielleicht ist er zu lang?! 🙂

Falls Euch ein schöner Name einfällt, immer her damit.

 

 

 

 

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