Neugierde – heißt auch lernen

Frage ich dich etwas, ist es auch ein wenig Neugierde. Aber in erster Linie Interesse. Schwer zu glauben das ich ernsthaftes Interesse habe? Nicht mein Problem.

Höre ich auf etwas aus dem Leben zu erfragen, habe ich schlichtweg das Interesse verloren oder du hast mir das Gefühl gegeben, dass es mich nichts angeht.

Egal wie, in dem Wort Neugierde steckt Gier. Gier nach Neuigkeiten, Gier nach Aufmerksamkeit, Gier nach Teilhabe.

Damit wird primär mein Egoismus gefüttert. Meine Gier gestillt. Aber auch meine Bedenken gelindert, meine Hoffnung befriedigt, dass du ein schönes Leben hast.

Verwechsle das bitte nicht. Denke immer daran, höre ich auf neugierig zu sein, höre ich auf Interesse zu haben.

Ist es wirklich so einfach? Ja. Ich bin nicht an Smalltalk interessiert oder an Wetterprognosen. Ich will wirklich wissen wie es dir geht. Wirklich teilhaben. Lässt du es nicht zu und möchtest über das Wetter reden, weiß ich wie ich das einzuordnen habe.

Ich bin nicht auf dieser Welt, um über Oberflächlichkeiten zu sprechen, ich bin hier damit ich ein Teil von etwas Großem bin.

Sagt man nicht auch, wenn wir aufhören neugierig zu sein, bleiben wir auf der Strecke? Neugierde beflügelt uns und lässt andere Sichtweisen zu, lässt uns lernen.

Voneinander.

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