Wie verhält man sich denn jetzt richtig?

Ich bin dabei ein Fernstudium zum Thema Konfliktmanagement zu absolvieren.

Man lernt dort, wie man mit Konflikten umgehen sollte, wie man sie erkennt und wie man sie (im besten Fall) vermeidet.

Jetzt ist es so, dass ich vorrangig Konflikte vermeiden möchte, aber Menschen (egal wer) mir dabei im Weg stehen. Die machen einfach nicht das, was ich sage. Die stellen sogar Fragen. Spaß beiseite, ich befinde mich also in einer Zwickmühle. Ich möchte zum einen Konflikte vermeiden, weil harmoniebedürftig und zum anderen würde ich gerne einen Konflikt, wenn er da ist, korrekt beilegen. Ich werde nie laut(er) oder persönlich. Das ist nicht meine Art, ich bleibe sachlich.

Aber nach so einem Gespräch, egal wie hitzig es war, fühle ich mich meist schlecht. Nicht verstanden oder aber sogar verletzlich. Es geht mir nicht darum, dass ich gewinnen muss. Es geht mir darum, dass man meinen Standpunkt versteht. (Ist das jetzt ein Widerspruch?) Ich kann wirklich gut erklären und bin, wie erwähnt, sachlich. Aber wenn ein Mensch einfach nicht VERSTEHT (verstehen will) und auf stur schaltet, dann explodiere ich innerlich. Ich kann damit nicht umgehen!

Kennt ihr das, wenn Menschen dann einfach Sachen machen, womit man überhaupt nicht gerechnet hat, weil völlig unsinnig? Ich hab euch unten mal ein Bild eingefügt, auf dem ihr erkennen könnt, was ich meine. 😉

Quintessenz des Ganzen: Mitmensch (EIN BÜRO) ist es zu warm, Mitmensch klebt Heizungsventil zu.

Das heißt, ich muss frieren, weil ein Büro. ICH HASSE FRIEREN! Aber was ist das denn für ein Umgang mit den Menschen? Wie soll ich auf soetwas reagieren? Ich freue mich über rege Vorschläge von euch.

Bis dahin knubbel ich das olle Klebeband ab und dreh die Heizung „heimlich“ auf. Hilft ja nix.

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Passiv aggressive Menschen sind mir ohnehin ein Rätsel. Wenn ich sauer bin, dann merkt man das. Ich sage was ich denke/ fühle in dem Moment. Na ok, ich versuche es in Worte zu fassen. Und ja, ich sage es auch nicht immer gleich.

Manchmal senke ich auch einfach meinen Kopf und gehe.

 

 

 

 

 

Was heißt eigentlich „Alltagsspagat“?

Der Wunsch etwas Eigenes zu machen beflügelt mich enorm. Es löst ein Glücksgefühl in mir aus. Es ist ebenso extrem befriedigend zu sehen was man selbst geschaffen hat. Ich mag es, mir darüber Gedanken zu machen. Ich mag es, diese Gedanken aufzuschreiben und anderen mitzuteilen. Ich empfinde auch die Unterhaltungen, die daraus resultieren ungemein euphorisierend. Nach so einer guten Unterhaltung hat man immer das Gefühl etwas erledigt zu haben. Man geht mit einem guten Gefühl nach Hause und freut sich auf die nächsten Gespräche, die konstruktiv und inspirierend sind. Geht es euch genauso? Zieht ihr aus guten Gesprächen Energie? Wenn ja, dann unterhaltet Euch was das Zeug hält. Beflügelt eure Umwelt – euch.

Ich habe aus zahlreichen Gesprächen, jedes Mal den Wunsch nach etwas Veränderung herausgehört oder aber die Angst, die einen lähmt etwas Neues zu wagen.

Aber es ist nicht das Eine oder das Andere. Es ist nicht schwarz oder weiß. Es ist der Spagat zwischen beidem. Zwischen normal und verrückt. Zwischen Freude und Ernst.

Wenn ihr euch nicht hinterfragt, tut es keiner. Ist das der Weg, den ihr gehen wollt? Habt ihr all das schon gemacht, was ihr machen wolltet? Wie erreicht man mit dem was man hat, alles was man will? Man muss nur wollen, dann kann man alles erreichen.

Ich helfe euch gerne auf diesem Weg. Meistens ist ein konstruktives Gespräch zwischen zwei Erwachsenen (fast immer erwachsen ;)) sinnvoll um Ziele auszuloten. Wo soll es denn hingehen? Ist es nicht schon gut so wie es ist? Was will man eigentlich wirklich?

Also ist der Alltagsspagat die Brücke zwischen den „Extremen“. Die Kunst alles zu meistern. Fehlt euch Struktur? Ich kann euch helfen Strukturen zu entdecken und bei zu behalten. Es gibt für jedes Hindernis die Wegbeschreibung es zu meistern.

 

 

Vera – die richtigen Fragen stellen

Ich habe eine liebe, ehemalige Mitkommilitonin gebeten hier etwas zu schreiben – et voila! Viel Spaß beim Lesen.

Während meines Studiums hatte ich nur in einem kleinen Rahmen die Möglichkeit mich tiefergehend den Themen zu widmen, für die ich ein Interesse verspüre. Die Studienpläne, der Studienverlauf und die Studienfächer waren vorgeschrieben und ließen bei der Menge an Input kaum Raum für die Verfolgung eigener Interessen. Entsprechend befreit fühlte ich mich nach Ende meines Studiums. Endlich durchstarten! Endlich meine Interessen verfolgen! So startete ich mit meinen Bewerbungen. Der anfänglichen Euphorie folgte jedoch die nüchterne Erkenntnis: Der Jobeinstieg ist nicht einfach! Es hagelte Absagen, wenn es überhaupt ein Feedback gab. Und als ich nach langer Suche endlich einen Job bekommen hatte, musste ich auch hier schnell lernen: Es ist nicht alles Gold, was glänzt! Nicht denken, funktionieren! Nicht kommunizieren, machen! Und was sind schon Teamwork und Wertschätzung, außer ein paar schöne Worte auf dem Papier?

Es lohnt sich also sich schon frühzeitig die richtigen Fragen zu stellen: Was will ich eigentlich wirklich? Wo liegen meine wahren Stärken? Was für eine Persönlichkeit bin ich? Wie will ich arbeiten? Was für ein Umfeld brauche ich? Benötige ich überhaupt ein Studium und wenn ja, welches? Wo kann ich Erfahrungen sammeln? Wo kann ich meine Stärken weiterentwickeln?

Ich habe Jenny im Rahmen einer Teamarbeit (an der Universität Hamburg) kennengelernt. Sie ist eine absolute Macherin, die schon eine Menge an Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen und Positionen gesammelt hat. Darüber hinaus lässt sie auch ihre persönliche Entwicklung nicht außer Acht. Eine starke Kombination! Ich konnte immer viel aus den Gesprächen mit ihr mitnehmen.

 

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