Balsam für die Seele

Herrgott freue ich mich auf diese Zeit. Ab dem 1.12. ist bei mir alles geschmückt was geht, es darf ruhig kitschig sein. Leuchten und klingeln und duften.

Was für die Narren Fasching ist, ist für mich die Weihnachtszeit. Besinnlich muss es sein und lecker und schön. Ich liebe es. Es darf auch den ganzen Tag Weihnachtsmusik spielen. Rauf und runter. Ich höre übrigens „Last Christmas“ extrem gerne. Mein Umfeld nicht, aber ich. Die Vorweihnachtszeit ist für mich wie Balsam für die Seele. Ich bin immer gut drauf und freue mich über jede Weihnachtsdeko in den Schaufenstern. Mir sind die anderen gestressten Menschen völlig egal, der Drang Menschen zu schubsen, die mir zu Nahe kommen, ist fast weg. Ich genieße diese Zeit in vollen Zügen. Ich lasse mir dieses Gefühl von niemandem nehmen. Ich schenke gerne und freue mich meinen Liebsten Wünsche zu erfüllen. Ich stehe gerne auf vollen Weihnachtsmärkten und lasse meinen Blick schweifen. Ich bin fast schon zu melancholisch in dieser Zeit aber ich glaube, dass braucht mein Herz ab und zu mal.

Ich fordere jeden auf sich dem Gefühl hinzugeben. Genießen, nicht gestresst sein. Glühwein schlürfen und Kekse essen. Laut mitsingen wenn der Lieblingsweihnachtssong kommt. Beschenkt doch mal zur Abwechslung jmd. den ihr sonst nicht beschenkt. Der wird sich riesig freuen und dann geht es euch gleich viel besser. Nächstenliebe ist ja so ein Thema was nie aus der Mode kommt, finde ich.

Abschließend möchte ich, obwohl ich kein Kirchengänger bin, mit einem Auszug aus der Bibel diesen Beitrag beenden. Und ja, zu dieser Jahreszeit zitiere ich auch gerne aus der Bibel.

„Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der HERR kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.  Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.“ Lukas, Kapitel 2 (Luther 1912) 

 

 

Hedda Plecher ist so Deathmetal

Hedda Plecher ist so Deathmetal

Eine großartige Ex-Kollegin konnte ich überzeugen, hier etwas sinniges zu schreiben. Tada! Und ja, das Seminar geht dann auf´s Haus, liebe Hedda!

„Wie schreibt man denn ein Buch?“ ist eine Frage, die ich recht häufig höre, gefolgt von der leicht empörten  Feststellung: „Könnt ich nich!“. Meistens antworte ich darauf: „Och, ist gar nicht so schwer, immer einen Satz nach dem anderen.“ Oder: „Man schreibt einfach immer weiter, bis es fertig ist.“ Das klingt ein bisschen lapidar, aber genauso ist es: Man fängt an und man macht solange weiter, bis es fertig ist.

„Ja, danke, schön dass wir drüber gesprochen haben! Käffchen?“ wäre wohl die angebrachte Reaktion darauf, und dann müsste ich zugeben, dass es so einfach dann doch nicht ist; nicht immer erzählt man eine Geschichte zu Ende, nicht jedes Buchprojekt wird auch veröffentlicht, tatsächlich erblicken viele Ideen und Manuskripte, die sich im Laufe der Zeit ansammeln, nie das Licht der Öffentlichkeit – so dass man als AutorIn, wenn man nach der Eingangsfrage auch desöfteren  gefragt wird „Was schreibst du noch so? Und wann kann ich das mal lesen?“, schwer seufzen muss und weit, weit ausholen und dann mit den Schultern zucken und auf das bereits Veröffentlichte verweisen, stolz grinsend natürlich, das Andere braucht halt alles noch Zeit. Ich persönlich habe circa 5einhalb Manuskripte im Schrank, die ich natürlich alle für brillant halte, die ich aber niemals irgendwem, nicht mal  besoffen, vorlesen würde. Naja, vielleicht irgendwann mal. Einige sind ja auch nicht fertig. Und andere müssten mal überarbeitet werden, dann vielleicht… Und da haben wir’s schon wieder – wie schreibt man denn nun eigentlich ein Buch?

Es ist eine ziemlich eigenbrötlerische Tätigkeit, ein Buch zu schreiben, man hat ja keinen Proberaum, in dem man sich mit den anderen Bandmitgliedern treffen kann, und in den seltensten Fällen hat man Kollegen, mit denen man das Ganze nochmal eben in der Kaffeeküche durchsprechen kann, und sich in den Park zu stellen und sein Buchprojekt herauszukreischen ist in den seltensten Fällen von Erfolg gekrönt (obwohl einen Versuch wert). Das meiste spielt sich eben im eigenen Kopf oder in einem der Dutzend Notizbücher ab, die man in den letzten paar Monaten mit Geistesblitzen vollgekritzelt hat, da ist wenig Glamour und Applaus dabei.

Es fängt ganz schnöde mit einer Idee an. Nicht, wie oft vermutet,  mit dem Wunsch ein Buch zu schreiben – ohne Idee gibt’s ja kein Buch und auch keine Novelle, keinen Kurztext und auch kein Gedicht. Deshalb geht ein Vorhaben wie „Ich möchte einmal im Leben ein Buch schreiben“ meistens unter, und Dinge wie „Bungeejumping“ werden auf der Bucket List vorgezogen.

Wenn man aber diese Idee hat und sie sich dann mehrmals im Kopf herumgewälzt und vom Schlafen abgehalten und in der Bahn morgens auf dem Weg zur Arbeit dafür gesorgt hat, dass man seine Haltestelle verpasst, und wenn man auf Parties nur noch davon reden kann, so dass die Freunde das Bier schon freiwillig nachbestellen, damit man mehr trinkt und weniger „ICH HAB DA EINE IDEE FÜR EIN BUCH“ krakeelt, dann sollte man sich dringend überlegen, ob man das auch mal aufschreibt. Solche Ideen sind nämlich die besten, und die Freunde wird’s auch freuen, wenn man mal das Thema wechselt.

Es empfiehlt sich hierfür die oben erwähnten Notizbücher bereit zu halten, denn die besten Geistesblitze hat man einfach nie am Computer. Ich spreche aus Erfahrung; ich habe die meisten Ideen auf dem Weg zum Supermarkt (enorm unpraktisch) oder im Zug (geht) oder auch beim Zahnarzt (da muss das Notizbuch ein bisschen warten, und auch dem Zahnarzt davon zu erzählen ist nicht so einfach).

Wenn man dann also alles niedergekritzelt hat und ein wenig darauf rumgedacht hat, dann machen viele Autoren folgendes: Sie strukturieren und planen. Nicht alle, aber das ist ja auch nicht obligatorisch (ich bin zum Beispiel ganz, ganz schlecht drin). Dafür gibt es verschiedene Programme und man kann Seminare belegen und viel Geld ausgeben, um zu erfahren, dass eine Geschichte einen Anfang und ein Ende braucht. Manche Autoren haben das Ende zuerst. Manche den Höhepunkt. Andere das Thema. Wie auch immer man es dreht und wendet und betrachtet, von oben, unten, mittig oder von der Seite aufgerollt, sie haben alle eines gemeinsam: die Idee.

Ich habe mir schon immer Geschichten ausgedacht, mal mehr, mal weniger erzähltauglich, und als ich schreiben konnte, hab ich mich sehr gefreut, dass ich all diese Geschichten irgendwo lassen konnte. Ich glaube, mein Umfeld auch. Bevor ich mein erstes Buch geschrieben habe – nein, halt: Bevor ich mein erstes Buch ZU ENDE geschrieben habe –,  hab ich immer geglaubt, dass ich das nicht hinbekomme, viel zu lang, viel zu schwer. Ich hatte bis dato „nur“ Kurzgeschichten und Satiretexte geschrieben, und die oben erwähnten 5einhalb brillanten Romananfänge. Aber nach einer Weile stellte ich fest, dass das nicht stimmt: Die Figuren haben sich entwickelt, der Plot auch, und ab und zu ist er auch mit mir durchgegangen, Juhu!, gottseidank gibt’s das Lektorat, und ich hab gemerkt:  Ich kann das, ich hab‘s nur vorher nie durchgezogen.

Weil es von der Idee abhängt und von nichts anderem, kann prinzipiell jeder ein Buch schreiben. Man muss nur anfangen. Und weitermachen. Und noch weiter. Und noch weiter. Und man muss es zu Ende bringen.  Und es wird Zeiten geben, da geht nichts. Und dann welche, da hat man gar nicht genug Rotwein und Zeit für all die Ideen, die man aufschreiben möchte, und manchmal hat man nicht mal genug Buch für den ganzen Inhalt.

Bücher schreiben, Geschichten erzählen, ist eine Fleißarbeit, die zeitaufwändig ist und Spaß macht und frustriert und stresst, und überhaupt, man ist Künstler, man leidet ja auch viel, das gehört dazu (macht ja auch Spaß, DRAMA und so). Vor allem ist es aber die schönste Beschäftigung der Welt. Ich würde nichts anderes machen wollen. Niemand schreibt ein Buch von heute auf morgen, und wenn doch, dann würde ich es nicht lesen wollen.

Und wenn jemand den/die leidende/n AutorIn motivieren kann, dann ist das Jenny, die ich als souveräne und starke Kollegin in meinem Brotjob kennenlernen durfte (auch so brillante Künstlerinnen wie ich müssen ja irgendwie den Rotwein finanzieren). Jenny ist ein sehr einfühlsamer Mensch, der auch auf den Tisch hauen kann, wenn es nötig ist und nie den Überblick verliert. Eine Eigenschaft, die ich sehr beneide, wenn ich mich mal wieder durch meine Notizbücher wühle und mich frage, wieso ich nicht besser strukturiere. Vielleicht brauch ich da auch mal ein Seminar.

 

 

 

Man ey!

Ich habe jetzt einige Zeit auf Alkohol verzichtet. Aus diversen Gründen. Es ging ja auch irgendwie. Aber es gab Tage an denen ich es bereut habe, abends nüchtern zu sein. Wenn der Tag wieder besonders lang war und jeder der wichtigste Mensch auf der Welt war. ICH finde Weltfrieden anstreben wichtiger als kein Briefpapier haben!

Wenn man ein Glas Wein in der Hand hat, sieht das Debattieren über spezielle Themen auch viel schlauer aus. Findet ihr nicht auch? Nicht falsch verstehen, ich empfehle keinen Alkohol zur Frustbewältigung. ICH brauche das Glas Wein hin und wieder um meine Zunge zu lockern (ja, noch mehr) und um das ganze am Ende der Flasche mit einem Lächeln zu sehen. Es ist alles gar nicht so schlimm. Wenn man eine Flasche Wein leer hat. Der Morgen danach, der ist dann schlimm. 🙂

Aber man ey, können andere das nicht auch so sehen? Lieber auf die Flasche Wein abends freuen und weniger anstrengend am Tag sein. Wenn ich das kann, können andere das doch auch, oder?

Ausserdem ist es medizinisch belegt, dass ein Glas Rotwein gesundheitsfördernd wirkt. Allerdings, dass ist dann der Wermutstropfen, bei Frauen nur 0,2 l Wein pro Tag und bei Männern nur ein kleinwenig mehr. Diese Menge schützt vor Herzerkrankungen. Aber dennoch ist Alkohol nicht zu verharmlosen. Ganz klar.

Und da sind wir dann wieder beim Problem an sich, wer kann nach einem „gesunden“ Glas Wein schon aufhören? 🙂

 

 

In der Ruhe liegt die Kraft

Sagte schon Konfuzius. Nicht ganz unrecht hat er. In der heutigen Zeit kann man aber nicht immer mit Ruhe an die Arbeit gehen oder sie beenden. Meistens tanzt man auf 10 Hochzeiten gleichzeitig. Oder, wie ein geschätzter Kollege mal sagte, so viel Sand und nicht genug Förmchen. Wo bleibt da die Zeit für Ruhe, um neue Kraft zu schöpfen?

Ganz einfach, in den Pausen zu denen wir uns manchmal zwingen müssen. Mittagstief? Ja, da braucht der Körper eben seine Erholung. Ich verrate euch hier 5 Tricks, wie ihr den stressigen Alltag ein kleines bißchen mehr bewältigen könnt.

Trick 1: Bewusstes Kaffee trinken, oder Tee, wer keinen Kaffee mag. Danach ist der Kopf frei für Neues. Beobachtet doch mal wie das leckere, heiße Getränk in die Tasse fließt und wir ihr Milch oder Zucker dazu gebt. Umrühren! Ganz langsam! Riechen, schauen und schmecken. Dann erst wieder auf den Weg zum Schreibtisch machen.

Trick 2: Aus dem Fenster schauen. Bewusst die Leute draußen anschauen, den Verkehr beobachten, die Bäume und Vögel bemerken. Ablenkung hilft um sich aufs Wesentliche zu konzentrieren.

Trick 3: Mittagspause halb drei? Nagut, das habt ihr euch verdient. Nach dem Mittag (bitte im Sitzen!) gibt es den Kuchen gleich hinterher. Warum? Es ist ja schließlich Kaffeezeit. Die Belohnung bei so einem späten Essen muss einfach etwas größer ausfallen. Vorteil: zum Abendbrot hat man dann vielleicht nicht so einen riesen Hunger und der Salat reicht aus.

Trick 4: Lieblingskollegin oder Kollege! Ein kurzer Besuch reicht meist schon aus um die Laune erheblich zu steigern und Studien haben bewiesen, dass ein reger Austausch mit Gleichgesinnten psychischen Problemen vorbeugt. Aber bitte die Besuche nicht ausufern lassen. Lieber nach dem Feierabend noch einen Absacker zusammen trinken bevor es nach Hause geht.

Trick 5: Feierabend! Ist es bei euch auch so, dass die Arbeit brav auf euch wartet? Bei mir ist es so. Also, da sie keiner macht und sie auch nicht wegläuft, ist der pünktliche Feierabend doch garantiert. Macht es euch zum Ziel diesen mindestens 3x die Woche zu haben…den pünktlichen Feierabend. Was daran gut sein soll? Merkt ihr dann wenn ihr mehr Freizeit und Schlaf habt.

 

 

Erster Blogbeitrag – „Erster“!

Ich lasse das jetzt so. Erster Blogeintrag hört sich doch auch sehr spannend an und ich finde, dann kann man ruhig darüber sprechen, dass man nicht immer Erster und Letzter im Büro sein muss. Sprüche wie: „Na? Teilzeitkraft oder wie?“ wenn man sich mal erlaubt pünktlich nach Hause zu gehen, kann ich nicht mehr hören. Dabei ist es doch nur eine Frage der Arbeits(ein)teilung. Ich möchte mich in meinem Blog darüber auslassen, wie man was erledigen kann, ohne den ganzen Tag „verloren“ zu haben. Timing ist alles. Der Wille etwas zu ändern und den Mut dies umzusetzen gehört aber als Grundeinstellung dazu. Ich kann aus einem großen Portfolio an Erfahrung schöpfen und gebe diese Erfahrungen sehr gerne an meine Leser weiter. Ich musste ganz viel lernen und höre nicht auf, bis ich alles das weiß, was ich wissen will.

Klar, oder? 🙂 Stellt euch doch mal die Fragen, warum ihr immer Erster sein müsst oder Letzter. Was passiert denn wenn ihr es nicht seit? Dreht sich die Welt dann nicht mehr? Regnet es Kröten und Schweine? Tut sich die Erde auf? Ich  habe nachgeschaut. Nichts passiert. Gar nichts. Wenn ich pünktlich nach Hause gehe, liegt alles am nächsten Tag da und wartet auf mich. Nicht mal die Damen der Reinigung trauen sich an meinen Chaostisch. Macht euch den „it´s leave the office early day“ zum Motto, für alle Tage der Arbeitswoche. Wie ihr da hinkommt, dass mit geschwollener Brust zu sagen, erkläre ich euch hier. Tipps und Kniffe wie ihr den Alltag meistern könnt. Seit gespannt. Seit aufmerksam. Seit neugierig. Ich mache übrigens auch gleich Feierabend. Warum? Weil ich es mir verdient habe.

 

Was heißt eigentlich „Alltagsspagat“?

Der Wunsch etwas Eigenes zu machen beflügelt mich enorm. Es löst ein Glücksgefühl in mir aus. Es ist ebenso extrem befriedigend zu sehen was man selbst geschaffen hat. Ich mag es, mir darüber Gedanken zu machen. Ich mag es, diese Gedanken aufzuschreiben und anderen mitzuteilen. Ich empfinde auch die Unterhaltungen, die daraus resultieren ungemein euphorisierend. Nach so einer guten Unterhaltung hat man immer das Gefühl etwas erledigt zu haben. Man geht mit einem guten Gefühl nach Hause und freut sich auf die nächsten Gespräche, die konstruktiv und inspirierend sind. Geht es euch genauso? Zieht ihr aus guten Gesprächen Energie? Wenn ja, dann unterhaltet Euch was das Zeug hält. Beflügelt eure Umwelt – euch.

Ich habe aus zahlreichen Gesprächen, jedes Mal den Wunsch nach etwas Veränderung herausgehört oder aber die Angst, die einen lähmt etwas Neues zu wagen.

Aber es ist nicht das Eine oder das Andere. Es ist nicht schwarz oder weiß. Es ist der Spagat zwischen beidem. Zwischen normal und verrückt. Zwischen Freude und Ernst.

Wenn ihr euch nicht hinterfragt, tut es keiner. Ist das der Weg, den ihr gehen wollt? Habt ihr all das schon gemacht, was ihr machen wolltet? Wie erreicht man mit dem was man hat, alles was man will? Man muss nur wollen, dann kann man alles erreichen.

Ich helfe euch gerne auf diesem Weg. Meistens ist ein konstruktives Gespräch zwischen zwei Erwachsenen (fast immer erwachsen ;)) sinnvoll um Ziele auszuloten. Wo soll es denn hingehen? Ist es nicht schon gut so wie es ist? Was will man eigentlich wirklich?

Also ist der Alltagsspagat die Brücke zwischen den „Extremen“. Die Kunst alles zu meistern. Fehlt euch Struktur? Ich kann euch helfen Strukturen zu entdecken und bei zu behalten. Es gibt für jedes Hindernis die Wegbeschreibung es zu meistern.

 

 

Vera – die richtigen Fragen stellen

Ich habe eine liebe, ehemalige Mitkommilitonin gebeten hier etwas zu schreiben – et voila! Viel Spaß beim Lesen.

Während meines Studiums hatte ich nur in einem kleinen Rahmen die Möglichkeit mich tiefergehend den Themen zu widmen, für die ich ein Interesse verspüre. Die Studienpläne, der Studienverlauf und die Studienfächer waren vorgeschrieben und ließen bei der Menge an Input kaum Raum für die Verfolgung eigener Interessen. Entsprechend befreit fühlte ich mich nach Ende meines Studiums. Endlich durchstarten! Endlich meine Interessen verfolgen! So startete ich mit meinen Bewerbungen. Der anfänglichen Euphorie folgte jedoch die nüchterne Erkenntnis: Der Jobeinstieg ist nicht einfach! Es hagelte Absagen, wenn es überhaupt ein Feedback gab. Und als ich nach langer Suche endlich einen Job bekommen hatte, musste ich auch hier schnell lernen: Es ist nicht alles Gold, was glänzt! Nicht denken, funktionieren! Nicht kommunizieren, machen! Und was sind schon Teamwork und Wertschätzung, außer ein paar schöne Worte auf dem Papier?

Es lohnt sich also sich schon frühzeitig die richtigen Fragen zu stellen: Was will ich eigentlich wirklich? Wo liegen meine wahren Stärken? Was für eine Persönlichkeit bin ich? Wie will ich arbeiten? Was für ein Umfeld brauche ich? Benötige ich überhaupt ein Studium und wenn ja, welches? Wo kann ich Erfahrungen sammeln? Wo kann ich meine Stärken weiterentwickeln?

Ich habe Jenny im Rahmen einer Teamarbeit (an der Universität Hamburg) kennengelernt. Sie ist eine absolute Macherin, die schon eine Menge an Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen und Positionen gesammelt hat. Darüber hinaus lässt sie auch ihre persönliche Entwicklung nicht außer Acht. Eine starke Kombination! Ich konnte immer viel aus den Gesprächen mit ihr mitnehmen.

 

Katzenmenschen und Waldläufer

Ich habe zwei Katzen und bin keine „Crazy Catlady“ (glaube ich zumindest). Haustiere regulieren nachweislich den Blutdruck. Ob Hund oder Katze ist eigentlich egal. Ich bin aber ein Katzenmensch. Ganz eindeutig. Meine Stubentiger schnurren sich durch mein Leben und geben mir ein sehr gutes Gefühl. Ich bin für Sie da und bekomme als Belohnung ein kleinwenig Aufmerksamkeit – hin und wieder.

Wer Stress auf Arbeit verspührt und Abends nach Hause kommt und den Abwasch missgelaunt beäugt, freut sich bestimmt über ein schnurrendes Ding, welches um die Beine schleicht. Das Spielen mit Hausstieren und das „Kümmern“ um diese, erfüllt uns Menschen mit einem warmen Gefühl. Auch das ist in medizinischen Studien nachgewiesen. Schafft euch Haustiere an, lebt glücklicher.

Natürlich nur wenn es euer Lifestile hergibt. Wer seinen Puls beim Schnorcheln runterkurbeln kann, sollte das natürlich vorrangig tun. Keine Tiere anschaffen wenn man sich nicht um sie kümmern kann. Das sollte jedem klar sein. Auch ein ausgedehnter Spaziergang drosselt unser aufgewühltes Herzelein. Es gibt sogar Studien, die beweisen, dass ein langer Waldspaziergang den Einen oder Anderen Arztbesuch wettmachen. „Dr. Wald“ stand in dem Artikel. Ich mag die Idee sehr, dass ein friedlicher Waldspaziergang den Kopf klar und den Herzschlag ruhig machen. Wer kann sich an seinen letzten Waldspaziergang erinnern? Habt ihr mitbekommen, dass es euch danach besser ging?

Achtet da mal drauf. Und hier einige Spazierwälder im Norden. Vielleicht sieht man sich da ja mal?

1. Klövensteen Ein abwechslungsreiches Wildgehege zum Nulltarif.

2. Niendorfer Gehege Das größte Waldgebiet im Bezirk Eimsbüttel.

 3. Rantzauer Forst Der 300 Hektar große Rantzauer Forst im Westen der Stadt Norderstedt zählt zum Staatsforst Schleswig-Holstein.

 4. Tangstedter Forst Direkt an der Bundesstraße 432 am Stadtrand von Norderstedt gelegen, besteht dieser Wald überwiegend aus Nadelhölzern.

5. Wohldorfer Wald und Duvenstedter Brook Gut elf Kilometer lang ist der Rundwanderweg durch eines der schönsten Naherholungsziele der Hansestadt.

 

 

Lass es Dir gut gehen!

Ich habe diesen Tag ja leider öfter. Ich brauche aber „mein“ Essen um zu funktionieren. Kennt ihr das auch? Sei es, weil der Körper eine Belohnung braucht oder weil eben jeder Donnerstag Spaghettitag ist. Rituale führen dazu, dass man eine gewisse Sicherheit verspührt. Das funtkioniert bei Kindern schon gut, warum nicht auch bei uns Erwachsenen?

Es ist eh alles viel zu hektisch und stressig. Da sollten die kleinen Rituale einen festen Bestandteil in unserem Leben haben. Und Essen sollte dabei schon eine große Rolle spielen. Essen verbindet. Gemeinsames Kochen festigt Freundschaften. Oder aber sich seine Lieblingsmahlzeit einmal die Woche zu gönnen. Mehr Sicherheit bedeutet auch mehr Selbstbewusstsein. Man traut sich nach und nach auch wieder mehr zu. Ich habe in der Erziehung meiner Tochter einige Bücher gelesen. Nicht alle waren hilfreich aber zum Thema Rituale stand immer etwas brauchbares drin. Die Muttis unter Euch können das sicherlich blind unterschreiben. Die Rituale für die Kleinen taten auch uns gut. Etwa das Baderitual und danach das Eincremen und dann das „zu Bett gehen“. Herrlich war das. Wir sind zwar mit eingeschlafen. Aber hell yeah, das hatten wir uns verdient.

Baby glücklich, Mama glücklich. Das ist heute doch auch noch so. Wenn wir glücklich sind, ist auch unser Umfeld glücklich.

Und hier die Aufgabe: Plant Euren Lieblingsnudeltag oder den Pfannkuchenmontag, haltet das 4 Wochen durch und freut euch über die Glückshormone, die nur so sprudeln – und über eure Kollegen/ Freunde/ Familie, die merken wie glücklich ihr seid und es dann auch werden.

 

 

 !

%d Bloggern gefällt das: