Projekt Alpha

Meine Tochter steckt in der Pubertät. Es ist noch nicht total dramatisch, aber es geht langsam los.
Dennoch haben wir eine wirklich enge Kommunikation zueinander.
Wir haben das Projekt Alpha ins Leben gerufen, dass uns beide beschäftigt, woraus andere lernen und wir Zeit miteinander verbringen können.

Wir schreiben an einem Kinderbuch. Ab der 5. Klasse kann es gelesen werden und vielleicht auch verstanden.

Zumindest hoffen wir das. Das Kind illustriert. Und das darf sie, weil sie wirklich gut zeichnen kann und nicht weil ich die Malsachen als Mutter toll finden muss.

Die Idee kam von mir, die Titelhelden vom Kind.

Jedes Elternteil, dass dem eigenen Kind ein Mobiltelefon ermöglicht, will das das Kind dieses Mobilteil auch benutzt.

Um, genau, anzurufen. Wenn das Kind nachm Sport mit den anderen Kiddos noch trödelt, hätte Mami doch gerne eine Info. Einen Anruf. Mir geht’s gut, komme später. Oder ne SMS. Oder ne Whatsapp.
Irgendwas.

Ich habe meinem Kind schon früh ein Handy gegeben. Weil sie in ein anderes Dorf musste. Also, Handy her, erklärt und los.

Wisst ihr wie viele Gedanken pro Minute durch den Kopf rasen, wenn Kind nicht wie besprochen mit dem 11 nach Bus kommt, sondern gar nicht.
Es auch nicht ans Handy geht, weil das aus ist.

Millionen. Also hektisch, fast panisch ins Auto und die Busstrecke abgefahren. Kind gefunden.

Handy war aus, weil man den sehr großen Knopf zu lange gedrückt hat. Bus verpasst, weil man getrödelt hat.

Ich wütend aber erleichtert. Kind heult. Super.

Sie war in der 5. Klasse. Im Nachbardorf. Man hätte zu Fuß gehen können. Hätte.

Also. Das Buch handelt vom Erreichbar sein. Weil Mami und Papi sonst sterben vor Sorge.

Weil es mit einem Kind für Kinder formuliert wird, hoffe ich, kommen nicht zu viele Gewaltszenen vor. 🙂

Und ja Liebe Eltern, bevor ich mein Kind mit dem Auto hole und bringe und hektisch alles schaffen muss, fährt es Bus und bekommt son doofes Handy.

Lieber erkläre ich wie ein Handy funktioniert und wie viele Gedanken man sich als Elternteil macht, als Stress für alle zu veranstalten, weil man mit dem Auto nicht direkt vor der Schule parken kann oder es dem Kind peinlich ist und man sonstwo im Wald stehen muss.

Das Kind muss Selbständigkeit lernen und ich muss Leiden und alle müssen sehen,dass am Ende alles gut geht. Auch wenn die Nachrichten was anderes sagen und nicht jedes Kind, trotz Handy, ankommt.

Macht nicht die Augen zu. Redet mit euren Kindern und erklärt verdammt noch mal wie Handys funktioniert und zwar früh.

Und redet mit euren Kindern, dass etwas Skepsis gesund ist.

Und vor allem, erklärt euren Kindern, dass es natürlich ist, als Elternteil Angst zu haben und das die Kinder mit Hilfe von uns Großen nur lernen können was eine gesunde Portion Skepsis ist. Das wir den Kindern vertrauen, aber die Angst eben nicht einfach abschalten können. Das wir lieber dreimal am Fenster stehen und sehen, wie unsere Kinder in die Busse steigen. Aber mit viel Übung und Handytraining, wird es gehen und es wird alles gut.

Und ich meine beiden Seiten damit.

Wonach suche ich?

Immer wieder gehe ich meine Zukunftspläne durch. Suche nach Fehlern und versuche sie zu beheben.

Immer wieder sage ich mir, dass der Weg nicht einfach ist und einfach nicht das ist, was mich ausmacht.

Suchen ist etwas was ich eigentlich nicht ausstehen kann. Ich finde lieber.

Aber was ist, wenn das Finden so unendlich lange dauert. Was ist, wenn in meiner Brust ein Ticken zu hören ist und ich nicht weiss wann es aufhört?

Habe ich am Ende nur das Suchen unterstützt und gar nichts gefunden?

Oder habe ich bereits alles gefunden und weiß es nur nicht.

Wonach genau suche ich eigentlich? Ohne Ziel vor Augen, kann es gut mal sein, das ein Individuum den Sinn des Lebens vergisst. Es sich im Kreis dreht und eben ziellos durch die Welt irrt.

Aber ich möchte nicht irren, ich möchte ein Ziel haben und ich möchte im Endeffekt glücklich sein. Glücklicher als jetzt. Ich bin nicht unglücklich. Aber ziellos. Das fehlt eben noch zu meinem Glück.

Mehr schreiben. Weniger schlafen. Mehr leben. Mehr teilen. Mehr Ziele. Und diese erreichen.

Weniger Schreibblockaden. Mehr Kreativität. Ich wünsche mir so viel und kann doch nicht alles erreichen. Prioritäten setzen. Auch das kann ich sehr gut. Auf mein Bauchgefühl hören.

Ich höre seit einiger Zeit wieder sehr stark auf mein Bauchgefühl.

Und ich muss sagen, es gefällt mir. Aber mein Bauch ist Sprunghaft und intuitiv. Gefühlsverwirrt.

Aber ich brauche eben Klarheit und Ziele. Also was tun um beides zu erreichen.

Ich traue meinem Bauch ganz viel zu und schreibe auf was er entschieden hat und notiere dazu was mein Kopf gewollt hat.

Probiert es mal aus. Es ist nicht dumm was dabei rauskommt. Ich habe mit dieser Methode viele Ergebnisse auf ihre “Richtigkeit“ geprüft. Also mein Richtig. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Jetzt muss ich mich bei scheinbar großen Entscheidungen schon etwas länger damit beschäftigen. Ich muss mehr abwägen und mehr aufschreiben und mehr recherchieren.

Was hilft mir wieder enorm dabei? Der Austausch mit anderen Gleichgesinnten. Erfahrungen austauschen und Ergebnisse abgleichen.

Und das sage ich, als nicht Team Player. Aber vielleicht habe ich nicht immer im richtigen Team gespielt, so dass ich diese Softskills nie korrekt erproben konnte.

Aber mit dem richtigen Team und meiner Methode Ergebnisse zu eruieren, gelingt mir fast alles.

Falls bei euch ein großes Problem im Raum steht, probiert meine Methode.

Hier noch mal die Anleitung dazu:

1. Aufschreiben wie Probleme in der Vergangenheit gelöst wurden.

2. Wie fühlte sich die Lösung an?

3. Falls gut, dann Problem mit gleicher Energie lösen.

4. Falls schlecht, Freunde fragen wie sie das Problem lösen würden.

5. Problem lösen.

Und genauso einfach ist es wirklich. Macht keinen riesen Akt daraus.

Nehmt es so wie es ist. Eine Herausforderung, die ihr bewältigen wollt.

Und macht es.

Kreative Schaffenspause

Nach einer kreativen Schaffenspause möchte ich wieder etwas zum Ausdruck bringen. Projekte anstoßen und natürlich etwas Werbung für meinen Kurs machen.

In dieser kreativen Pause habe ich leider viel Arbeiten müssen um Geld nach Hause zu bringen. So unendlich kreativ war sie dann doch nicht.

Ich habe immerhin versucht einen Kursraum zu reservieren, glaubt mal nicht, dass das einfach wäre. Es meldet sich nie einer zurück, der inseriert hatte. Dann braucht man auch nicht zu inserieren.

Es kann doch nicht so schwer sein. Oder doch? Ich meine es gibt ja mehr wie mich. Leute die starten wollen und sich ihrem Ziel nähern.

Unterkriegen lassen darf man sich dann eben nicht. Ich lese daher Ratgeber. Normalerweise ist das nicht meins, aber wenn man keine Ahnung hat, muss man sich eben einen Rat holen. Ist ja meine Rede.

Einen Ratgeber (In 7 Tagen zum eigenen Onlinebusiness von den digitalen Nomaden Podcast aus Hamburg) habe ich schon durch. Sehr motivierend, aber nicht direkt etwas für mein Geschäftsmodell gewesen, aber dennoch hilfreich.

Einen weiteren (a coconutlife von Frau Stromann) habe ich angefangen. Es ist schön zu hören wie andere es geschafft habe, etwas grundlegend zu ändern. Ich möchte privat gar nichts ändern. Aber ich möchte irgendwann mein eigener Chef sein.

Ein lang gehegter Traum. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich innerlich scheitere. Das ich nicht das Ziel erreiche was ich mir gesteckt habe. Das ich weinend aufgebe und nie mein eigener Chef werde.

Dann denke ich wieder; “so schwer kann es nicht sein“.

Und motiviere mich wieder. Keiner hat mir eine Zeit vorgeschrieben meine Ziele zu erreichen. Selbst ich nicht. Also warum Stress? Es ist kein Stress im herkömmlichen Sinne, es ist Angst. Versagensangst. Kennt jeder von uns, also irgendwie ein Teil von uns. Wie geht man damit um?

Ich stelle mich meiner Angst, ich fordere mich auf zu versagen. Ich überschreite Grenzen. Ich werde frech.

Frechheit siegt, sagt man doch. Stimmt ziemlich oft. Frech heisst nicht unhöflich. Aber forsch. Ich gebe zu, damit kann nicht jeder umgehen, aber es bringt mich hin und wieder näher an mein Ziel.

Ich bestimme die Regeln. Mein Schlachtfeld. Ich werde meine Ziele erreichen.

Ich bleibe dran und motiviere mich. Das kann ich ziemlich gut. Mich und andere motivieren.

Ich würde es euch ja gerne zeigen, aber ich habe keinen Kursraum.

 

 

Pause drücken

Das Wochenende habe ich genutzt um den Kopf frei zu bekommen. Freitag bis Sonntag Nordsee und viel frische Luft. Mit der Familie, mal aus dem Trott rauskommen. Und es hat wunderbar geklappt. Nach drei Stunden Wattwandern und viel Tee war mein Kopf leer. Keine Termine, keine Verantwortung, nur Entspannung. Das Essen war gut, wir waren fast alleine in der Unterkunft und das Wetter hat mitgespielt.

Nachdem ich also “losgelassen“ habe ,war in meinem Kopf Platz für Neues.

Wie habe ich das mit dem Loslassen gemacht?

Hier ein paar kurze und knackige Tipps:

  • Nichts suchen sondern finden, heißt; wenn ich Hunger habe, laufe ich solange bis ich das richtige Restaurant gefunden habe
  • bis zehn zählen, heißt; Streit mit Teenie? Aus der Situation gehen und bis zehn zählen, egal wie laut der Teenie brüllt
  • Keine Erwartungen haben, heißt; wenn der Mann mal griechisch Essen möchte, einfach mal probieren, Pommes gehen ja auch immer 🙂

Diese Tipps lassen sich natürlich auf alles mögliche anwenden. Man kann auch bis zehn zählen, wenn der Partner rumzickt. Es ist wichtig die Situation kurz zu verlassen bevor man etwas sagt, was man später bereut.

Es hat auch etwas mit Komfortzonen zu tun. Ich verlasse hin wieder meine, um zu sehen wie weit ich komme.

Aber ohne Pausen geht es nicht. Ohne Pausen wird man krank. Der Körper hört auf zu funktionieren. Das dürfte jeder schon mal erlebt haben.

Wenn ich nicht jeden Tag 15 – 30 Minuten meditiere, dann würde ich wahrscheinlich nicht so entspannt durch den Tag kommen.

Übrigens empfehle ich euch Hypnose Apps. Probiert es aus, bevor ihr urteilt.

Am besten funktionieren für mich, die von Kim Fleckenstein.*

Schaut bei Kim mal vorbei. Ich schwöre drauf.  Ich benutze täglich “get stressfree“.

Ich baue es in meinen Tagesablauf ein und schon läuft alles besser. Sei es, weil ich daran glaube oder weil ich meine Pause habe.

Wer weiß, wer weiß. 🙂

*unbezahlte Werbung.

Bauchgefühl

Oder das Fehlen eines solchen Gefühls.

Ich predige meinem Kind immer, dass sie sich auf ihren Bauch verlassen soll. Fühlt sich die Situation komisch an, dann ist sie es auch.

Zeit für Nachfragen sollte immer sein und wenn diese nicht so beantwortet werden, dass man sich wohl fühlt, dann sollte man die Situation lieber verlassen.

Ich selber habe mein Bauchgefühl 2016 verloren. Ich weiß das so genau, weil in diesem Jahr so unglaublich viel schief gelaufen ist.

Es gibt Studien, die besagen, dass ein Mensch der viele Schicksalsschläge hinnehmen musste, mit Verlust anders- professioneller – umgeht. Aber da muss man erstmal hinkommen. Nachdem also unendlich viel schief gelaufen war, musste ich erst wieder lernen, meinem Bauch zu vertrauen. Zum Selbstbewusstsein zurück zu finden.

Ich habe keine Entscheidung treffen können, oder wollen. Es ging nicht.

Ich habe alles hinterfragt, selbst Dinge die schon lange Bestand hatten. Nichts wollte mehr gelingen.

Ich habe mir dann jemanden gesucht, der mich durch diese Zeit begleitet, einen Life Coach oder aber Therapeuten, wie ihr es auch immer nennen wollt. Nur durch intensive Gespräche, konnte ich endlich wieder zu meiner alten Form zurückfinden.

Aber zurück zum Bauchgefühl. Ich konnte mich immer sehr darauf verlassen und jetzt wieder. So gut, dass ich intuitiv richtige Entscheidungen treffe. Ich brauche keinen langen Prozess um abzuwägen, keine ellenlange Pro-und Kontraliste.

Ich spüre ganz genau, ob  das jetzt gut für mich ist, oder nicht.

Ich hoffe, ich kann meinem Kind das Handhaben dieses Gefühls ausreichend vermitteln in den nächsten Jahren.

Und auch, dass das Verlieren nur temporär ist. Es ist nie weg, man muss sich nur wieder erinnern, wie man das Gefühl wieder hervorruft.

Verlassen auf altbewährtes. Sich an Situationen erinnern, die gut verlaufen sind und hinterfragen, wie man das damals gemacht hat. Sich nicht an Ängste klammern, sondern immer wieder an die guten Ereignisse erinnern und sich klar machen, dass es so immer wieder werden kann.

Hier fünf Tipps, wie ihr gar nicht erst das Gefühl verliert.

1. Tagebuch führen und bitte auch immer die schönen Sachen notieren.

2. Revue passieren lassen; war ein Tag oder ein Erlebnis besonders schön? – Abends nachspüren.

3. Nachspüren macht man am besten allein, abends und mit einem Lächeln.

4. Wenn es drunter und drüber geht – stehen bleiben, Hände auf den Bauch, durchatmen und besinnen.

5. Wiederholungen! Ruft euch das Gefühl, welches zum gewollten Ergebnis geführt hat, immer wieder auf. Egal in welcher Situation. Fühlt es sich richtig an, ist es das meist auch.

 

 

 

Ich will das nicht

Es gibt Momente, da sträubt sich der ganze Körper gegen etwas. Er lehnt sich auf. Mit jeder einzelnen Faser merkt man, dass man das nicht will. Egal was.

Reden. Jemandem zuhören. Besuchen. Lernen. Prüfungen. Reisen. Konflikte. Neue Bekanntschaften.

Nichts ist so deutlich, wie das Aufstellen von Nackenhaaren. Kalter Schweiß auf der Stirn. Schnelles Atmen. Magenkrämpfe.

Bei mir ist es manchmal der Besuch bei den Schwiegereltern oder allgemein der Verwandtschaft.

Manchmal aber auch der Besuch beim Arzt oder aber das Lesen einer Mail oder das zufällige Treffen von speziellen Personen auf der Strasse.

Warum zum Teufel hören wir nicht auf unseren Körper und zwingen uns durch solche Situationen durch?

Warum tun wir nicht mehr Dinge, die wir lieben? Es geht nicht um Komfortzonen, es geht um Schmerzen, die wir empfinden, wenn wir etwas tun, was wir nicht wollen. Ich rede auch nicht unbedingt von körperlichen Schmerzen und den damit verbunden Grausamkeiten.

Seelischer Schmerz. Der schwer zu verdauen ist.

Weil man schon hundert Mal enttäuscht wurde oder aber schon so oft gesehen hat, wie andere verletzt wurden.

Das Schmerzgedächtnis wird in manchen Fällen einfach überlagert, wir können uns nicht mehr erinnern. Und machen dann immer wieder dieselbe Erfahrung.

Ich frage mich zum Beispiel oft, war es vor Jahren auch schon so? Konnte ich damit besser umgehen? Und warum wird es jetzt zu viel?

Ich werde älter und vielleicht auch weiser. Ich kann mir meine Schmerzen aussuchen. Das ist mein Recht. Und es gibt Sachen, die mich nicht mehr glücklich machen. Ich möchte mehr tun von dem was ich liebe und nicht mehr etwas anderen zur Liebe tun.

Wenn man den Unterschied verstanden hat, dann kann einen auch nicht mehr der Blick der Schwiegermutter treffen.

😉

 

 

 

Mindset Shift – neuer Begriff, altes Problem

Dieser Artikel wurde im Online Magazin psylife veröffentlicht. Jetzt könnt ihr ihn hier nochmal bewundern.

Das neue Jahr hat begonnen und liegt mit all seinen Möglichkeiten vor dir. Gerade jetzt zum Jahreswechsel fragst du dich vielleicht, ob du alles richtig gemacht hast, ob es das schon war oder ob da noch was kommt.

Zum Beispiel:

Wie kannst du noch mehr Menschen helfen?

Sollst du ein Buch schreiben?

Sollst du einen Blog veröffentlichen?

Musst du immer so lange arbeiten?

Musst du immer erreichbar sein?

Nach einem langen Arbeitstag, fehlt oft der Elan, solche essenzielle Fragen zu beantworten. Wir stecken im Hamsterrad des Alltags fest. Hemmungen lähmen und schüren Ängste. Ich kenne das. Manchmal habe ich nur meine Wortwahl hinterfragt oder gezweifelt, ob Lösung B nicht doch besser gewesen wäre.

Mindset Shift –  heißt umdenken und eingefahrene Sichtweisen ändern. In fünf Schritten erkläre ich dir, wie du einen kleinen oder großen Blick aus dem Hamsterrad werfen und im neuen Jahr vom Fragen zum Tun kommen kannst.

 

Erster Schritt – die richtigen Fragen stellen

Liebst du das was du tust?

Welche Möglichkeiten hast du noch?

Diese Fragen können ganz am Anfang deiner Liste stehen. Dir fallen sicherlich noch andere Fragen ein. Wichtig ist, das Thema benennen. GIB DEM KIND EINEN NAMEN. Fokussiere dich auf die quälendste Frage in deinem Kopf, in deinem Herzen. Welche Frage möchtest du im neuen Jahr angehen?

Zweiter Schritt – lasse dein Mindset, deine Ideen wachsen

Wie kannst du es besser machen?

Wo kannst du noch mehr Informationen finden, um deinem Ziel näher zu kommen?

Wen kannst du fragen?

Mein absolutes Lieblingsinstrument ist das Brainstormen mit Gleichgesinnten z.B. in einer Intervisionsgruppe, mit Kollegen oder Freunden. Keine Scheu. Sie sind deine Vertrauten und sollten alle Fragen, die du hast, auch wahrheitsgemäß beantworten.

Das reicht dir noch nicht? Gut. Dann suche dir eine Plattform mit fremden Gleichgesinnten. Eine Meetup-Gruppe ist über Social Media schnell gegründet. Dort kann man seine Fragen ungeniert stellen – auch solche, die du dich sonst nicht traust zu stellen. Du wirst ganz sicher neue Ideen und neue Energie aus diesen Treffen ziehen. Deine Fragen werden beantwortet und du hast neues Material, um den nächsten Schritt zu gehen.

Dritter Schritt – dein Ziel definieren

Welches Ziel definierst du für dich?

Was ist dein Plan?

Wie kannst du ihn umsetzen?

Mache dir Notizen und erstelle vielleicht sogar eine Mindmap, um einfach abzuspeichern, was passt und was nicht, was du dir vornimmst und was deine Schritte sind. Ich persönlich schwärme immer wieder von Pro- und Kontra Listen. Sie sind schnell gemacht. Sie sind der Vorläufer von den Mindmaps und helfen dabei herauszufinden, welches Ziel ganz oben stehen sollte. Visualisiere dein Ziel.

Ich kann dir schon gratulieren, wenn du bis hierher gekommen bist, dann hast du sehr viel erreicht. Nur Mut. Mach weiter so.

Deine Fragen sind beantwortet? Die wichtigsten Punkte sind aufgelistet und der Plan steht? Dann ist der theoretische Teil hiermit erledigt und du bist bereit in die Testphase, Schritt vier, einzutreten.

Vierter Schritt – Feedback einholen, die Betatestphase

Was benötigst du noch, um deine Ziele zu erreichen?

Wie kannst du deinen Plan umsetzen?

Du hast deine Kollegen oder Freunde eingeweiht oder nette Kontakte in der Meetup-Gruppe aufgetan? Jetzt ist der richtige Moment, um diese Kontakte nach Feedback zu fragen. Deine Gruppe oder deine Kollegen helfen dir bei der Erprobung deines aufgestellten Plans. Die Betatestphase ist enorm wichtig, um kleine Stolpersteine vorab zu erkennen und gleich auszubessern. Außerdem wird dir das Lob deiner Freunde den nötigen Aufschwung für den letzten Schritt geben. Und weil du unbedingt zu einer Lösung kommen willst und wie auf heißen Kohlen das Ergebnis herbeisehnst, bist du bei Schritt fünf angekommen.

Fünfter Schritt – komme ins TUN

Was hält mich jetzt noch ab?

Ich beantworte dir die Frage gerne: Nichts hält dich ab, nur du selbst. Komme ins Tun. Halte dich nicht ab. Mache Fehler und lerne daraus.
Einfacher gesagt als getan? Nein. Es ist so einfach wie es sich anhört.
Es gibt kein Geheimnis. Ich kann dir versprechen, du wirst die Lösung finden, wenn du deine Gedanken teilst, deine Ideen umsetzt und vielleicht auch mal scheiterst. Du kannst nicht wissen, ob alles funktioniert, nur wenn du es im Kopf durchspielst. Sollte dein erster Plan nicht funktionieren, kannst du jederzeit eine Zwischenschleife einbauen: noch mal dein Ziel hinterfragen, am Plan schrauben oder neues Feedback einholen. Es gibt hunderte Bücher über das Thema „Umdenken“, Podcasts und Foren. Aber nur du hast den Schlüssel für dein persönliches Ziel. Alle Fragen können mit diesen fünf kleinen Schritten beantwortet werden.

Der Mindset-Shift ist eine Denkweise, die du üben kannst und die mit jedem Mal, mit jeder Frage etwas leichter wird. Sie kann dir helfen, den Alltagstrott zu hinterfragen und neue Möglichkeiten zu schaffen, Blockaden im Kopf auszuschalten und neue Perspektiven aufzuzeigen. Das fühlt sich frei an. Wenn ich die Tage auf der Couch ausklingen lasse, dann spüre ich diesem Gefühl nach. Du kannst das auch, mit Mut und Enthusiasmus.

Vorhaben

Wenn es nach meiner inneren Dampflock geht, dann würde ich ganz gerne, Tag und Nacht, jeden Tag dieses Jahres planen.

Wir hatten das Thema ja schon mal, das wäre wohl etwas übertrieben.

Also plane ich nur grobe Highlights. Ich bin im Juni bei einem Event dabei, welches durch mein Insta Netzwerk initiiert wird. Total aufregend, die Leute aus dem Netz persönlich kennen zu lernen.

Hoffentlich sind die nicht alle so wie ich? Dann wird es ein kurzes Treffen! 🙂

Ich werde hier auf dem Blog noch genaueres zum Event erzählen.

In der zweiten Jahreshälfte will ich noch ein paar Leute treffen, die mich inspirieren. Vielleicht wieder einige Interview schreiben. Das wäre doch toll.

Der Blog hat ja schon ein neues Kleid. Meine sozialen Medien bekommen auch noch einen neuen Touch.

Neue Business Fotos vielleicht noch? Na mal sehen, das Jahr ist jung.

Meine Workshops plätschern leider nur so dahin. Los meldet euch an. :)Wenn die Workshops nicht besucht werden, dann muss ich echt Alternativen finden, wie ich mein Wissen unters Volk bringe. Vielleicht habe ich dann die Zeit die Videos zu drehen?! In jeder Enttäuschung eine Chance sehen. Das wird mein Motto dieses Jahr.

Ich werde auf alle Fälle meine Zeit zu nutzen wissen. Auch wenn ich scheitere. Das tut zwar kurz weh, aber danach bin ich motivierter denn je.

Aber heute gehe ich tanzen. Bei so viel Energie darf es auch mal Spaß sein.

 

 

 

 

 

 

Erwartungen

Und so etwas wie Hoffnung.

Schon sehr eigenartig wie voreingenommen ich bin, wenn ich Erwartungen habe. Es gibt zweierlei Problematiken dabei.

Entweder ich stelle es mir genauestens vor und ich setze es genauso um und frage mich dann, ob es nicht besser hätte laufen können, oder ich stelle mir etwas vor und bin bitter enttäuscht, wenn es dann nicht mal ansatzweise klappt.

Die Wahrnehmung spielt dabei eine erhebliche Rolle. Selbst ich, die wirklich sehr empathisch ist, kann sich da schon mal vertun.

Wie kommt das? Habe ich ich nicht genau auf die Signale geachtet, die Wortwahl durchdacht, gezielt recherchiert?

Doch, und da sind dann auf einmal die Erwartungen. Wenn ich einen Apfel erwarte und einen Birne bekomme, bin ich enttäuscht. Bin ich dann nicht flexibel genug, um mich auf die Birne einzustellen, dann ist sogar die Hoffnung auf einen gesunden Snack dahin.

Ich finde, das Birnen-Äpfel-Beispiel ist sehr anschaulich. Es lässt sich auf jede erdenkliche Situation anwenden.

Ich erwarte ein “Wow“ und bekomme ein “Das war nett“. Ich hab die Präsentation fertig und der Termin wird abgesagt. Ich könnte die Liste mit den Beispielen endlos fortführen. Fakt ist, dass Erwartungen gut sowie schlecht sein können und nur ich selbst entscheiden kann, wie ich es werte.

Wahrnehmung und Hoffnung spielen leider auch eine Rolle in dieser “ménage à troi“.

Die Mischung aus Erwartung, Wahrnehmung und Hoffnung macht’s. Aber nur weil es Risiken birgt, höre ich nicht auf zu hoffen oder stelle meine Erwartungen hinten an. Nein, ich ertrage den Schmerz, wenn er denn da ist, und überlege was genau ich daraus lernen kann. Geschehen ist geschehen.

Ich übe fleissig an meiner Flexibilität und gebe die Hoffnung nicht auf, sagt man doch so schön.

Heisst im Klartext. Erfahrungen sammeln. Einige Zeit warten und die Situation bewerten. Mit der Vergangenheit abgleichen und neue Schlüsse ziehen. So kann man aus der Vergangenheit lernen. Durch eine neutrale Betrachtung nach einiger Zeit, gibt es auch kein enormes Gefühlschaos. Ich empfehle ein Tagebuch. Ganz klassisch. Den Gedanken Raum geben.

Es gibt Studien, die belegen, dass Menschen, die häufig schlechte Erfahrungen gemacht haben, mit schlechten Nachrichten positiver umgehen. Zumindest so lange, wie diese Menschen mental stabil sind.

Ich habe schon ziemlich hohe Erwartungen an mich. Dann ist es auch nicht so schlimm, wenn ich mich enttäusche, ich habe ja noch Hoffnung. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Glaskugel

Meine Glaskugel hab ich vergessen. Sonst könnte ich natürlich genauestens sagen, was mich morgen erwartet.

Nach Urlaub und Feiertagen, nach Familien und Freunden, Geschenke geben und bekommen, Völlerei und Komasaufen, endlich wieder arbeiten.

Wie das letzte Jahr endete, beginnt das Neue. Vorfreude und ein kribbeln im Bauch.

Zwischen Erwartungen und Wünschen, hoffe ich einfach nur das richtige Outfit für den Arbeitstag zu finden. Nicht all zu müde auszusehen und nicht gleich mega angepisst zu sein – kurz nach 9.

Ach ja und Kaffee, ich brauche gleich einen guten Kaffee. Dann wird’s eigentlich schon gehen.

So motiviert war ich selten. Aber die Aufgaben, die auf mich warten, spornen mich an. Emotionen, die bislang verkümmerten, kommen wieder ans Tageslicht. Eine gewisse Leichtigkeit hat eingesetzt. Vielleicht bin ich aber doch alt und weise geworden. Nein, dass wird es nicht sein.

Und immer wieder frage ich mich, was noch fehlt zum absoluten Glück.

Tatsächlich nicht mehr viel. Ich kann das alles erarbeiten und bin meines eigenen Glückes Schmied.

Ich bin der Anfang, ich bringe es weiter, ich suche mir Unterstützung und ich setze es um.

Allerdings ist da noch das mit der Komfortzone. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

 

 

 

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