Jetzt, nachdem ich den Weg für mich alleine beschreite, habe ich jeden Tag eine neue Erkenntnis erlangt. Ich glaube das ist das Ziel. Das ist die Konsequenz daraus, alleine zu sein.

Es fühlt sich an wie Schwäche, wie zurück bleiben auf halber Strecke, wie Neues wollen, aber Altes bekommen. Ich dachte der Kopf ist klar, aber er ist es nicht. Was ich nicht mehr will, weiß ich. Was ich will, noch nicht ganz. Ich bin entschlossen unentschlossen. Tatkräftig tatenlos.

Was der Körper will und was er dann tatsächlich kann, stellt mich auf eine harte Probe. Jeden Tag aufs Neue.

Und wisst ihr was?! Es ist ok, nichts zu können und nichts zu wollen. Es ist ok, einfach nein zu sagen und es ist besonders ok, alte Kontakte zu löschen. Aus dem Handy und aus dem Leben.

Ich muss nichts, was sich nicht richtig für mich anfühlt. Ich muss nicht mit jedem gut auskommen. Ich muss mit mir gut auskommen. Und das ist eine Herausforderung. Aber die Augen davor zu verschließen macht keinen Sinn. Blind durch den Tag laufen hilft keinem weiter, insbesondere mir nicht. Aufgeschlossen die Komfortzone zu verlassen ohne sich selbst zu verlieren. Das ist der Plan, das ist das Ziel. Mein Ziel.

Schreiben hilft dabei. Ein Tagebuch zum Beispiel oder eben etwas Öffentliches, damit auch andere an diesem Prozess teilhaben können. Wovor soll ich mich verstecken? Was soll mir Angst machen? Nichts.

Ein Tipp! Gedanken laut auszusprechen und mit Menschen zu teilen, ist eine enorme Erleichterung, dass was dann zurück kommt, bedingt den Wandel. Öffnet die Augen, öffnet den Geist. Dazu eine Tasse Kaffee oder Tee und das Ergebnis strahlt in einem anderen Licht. Viel zu wenig nimmt man sich Zeit für diese Dinge. Und nicht immer ist es sinnvoll diese Sachen nur mit sich auszumachen. Dann die richtige Entscheidung treffen, wird sich viel leichter ergeben und richtig anfühlen.

Aber nie sich selbst darüber hinaus vergessen. Gedanken zu teilen heißt nicht, andere über sein Leben entscheiden zu lassen. Es ist nur eine Motivation. All zu oft, sehe ich dann Dinge klarer und weiß um so mehr was ich nicht möchte.

Und trotzdem fällt es mir schwer, herauszufinden was ich letztendlich möchte.

Vielleicht reiche ich mir allein nicht aus? Vielleicht habe ich aber so viel zu geben, dass es unbedingt für weitere Menschen reicht? Da ich das nicht weiß, heißt der Weg „probieren“ und sehen wohin es führt. In die absolute Erfüllung oder in die Hölle. Aber wenn ich es nicht versuche, dann werde ich es nie wirklich wissen, also bin ich mutig und verlasse alte Pfade und finde heraus, was ich will.

Posted by:jennyfrankkoppenhagen

Ich bin ein Schreiberneuling - nicht. :) Die Angst zu Versagen ist quasi minütlich präsent - nicht mehr. :) Aber der Wille etwas "selber zu machen" ist stärker. Und wird immer stärker!

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