Der Weg ist das Ziel.

Ich bin bekannt für Neuanfänge! Im Freundeskreis werde ich jedes Jahr zu Weihnachten gefragt ob ich noch den selben Job habe oder ob ich noch im selben Haus wohne. Sagen wir so, es gab Weihnachtsfeiern, da konnte ich jedem zwei neue Adressen geben und von meinen neuen Joberfahrungen berichten.

Manchmal glaube ich, ich bin nicht mehr Chefkompatibel?! Kennt ihr das? Ich trage mein Herz auf der Zunge und habe definitiv kein Pokerface! Also liest man mir meine Reaktionen und Gedanken recht schnell vom Gesicht ab. Das ist nicht immer von Vorteil.

Meine Ex- Chefs können ein Lied davon singen. Ich kann aber wirklich nichts dafür. Irgendwer wollte, dass ich ein offenes Buch bin. Also müssen meine Chefs, auch die Zukünftigen, damit leben. Und ich auch.

Eigentlich bin ich scheinbar nur auf der Suche, nach dem „Richtigen“ (Chef). Der weiß was er an mir hat und ich an ihm. Das ist gar nicht so leicht, kann ich euch sagen. Ich suche wirklich lange und oft und stoße immer wieder an meine Grenzen. Oder werde gestoßen. Das wird sich ändern. Ich habe mir vorgenommen, dass dieses Jahr zu ändern.

Ich suche nicht mehr, ich lasse mich finden. 🙂 Der Weg ist das Ziel, sagt man doch so schön. Wer sagt, dass der Weg nur von einer Person, von mir, beschritten werden muss? Können andere den Weg nicht auch gehen und mich „zufällig“ finden? Zufällig ist schön.

Ich könnte ein Buch über „Cheftypen“ schreiben, geschlechterunabhängig. Und immer wieder habe ich mich gefragt:“Liegt es an mir?“ Manchmal; ja. Manchmal; ganz klar, nein.

Ich möchte, dass meine Arbeit anerkannt wird. Mein Einsatz wertgeschätzt wird. Ist es falsch, das zu wollen? Mich motiviert Geld nur so semi. Geld ist super, aber Anerkennung motiviert mich eben mehr. Das muss ja nicht bei jedem gleich sein. Jetzt kann man spekulieren ob ich als Kind nicht ausreichend wertgeschätzt wurde oder woran es genau liegt, dass ich darauf so abfahre. Aber ich mache „gerne“ Überstunden wenn mir der Chef hinterher sagt, wie gut das war, dass ich die gemacht habe und wie wichtig.  Nicht alle Chefs sagen so etwas. Eigentlich nur wenige. Ich möchte nicht gelobt werden für den Kaffee den ich kochen muss, weil das Teil meines Jobs ist. Ich möchte Lob dafür, dass ich Nachts an das verf**** Mobiltelefon gehe, wenn es einen Feueralarm gab. Und ähm vielleicht kann man noch an meinen Geburtstag denken?!

Ich war mir nicht sicher ob ich dieses Thema veröffentlichen soll.  Ich weiß, ich bin nicht perfekt und “Chefs“ sind auch nur Menschen.

Aber ich kann über mich hinauswachsen, dann können “Chefs“ das auch.

 

 

 

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